• Demokratie leben! - Onlineworkshop

    Demokratie leben! - Onlineworkshop

    Vereine, Initiativen und Gruppen im Landkreis Ravensburg sind auch im Jahr 2022 aufgerufen, Projekte zur Förderung der Demokratie, zur Eindämmung von Extremismus und Gewalt gegen Minderheiten, zur Förderung des interkulturellen Austauschs und zum Ausbau von Beteiligungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu planen und umzusetzen. Weiterlesen
  • Eine Wanderung durch Hogwarts

    Eine Wanderung durch Hogwarts

    Am Beispiel des berühmten Zauberlehrlings wollen wir uns auf eine Entdeckungsreise begeben, um zu verstehen, warum Pressefreiheit für eine Demokratie so wichtig ist, wo die Grenzen von Journalisten liegen und wie man falsche Informationen erkennen kann. Weiterlesen
  • Alles was Recht ist

    Alles was Recht ist

    Aufsichtspflicht und Rechtsfragen in der Jugendarbeit. Ein Kernthema aller Jugendleiter- Ausbildungen ist die so-genannte "Aufsichtspflicht". Weiterlesen
  • Interesse geweckt?

    Interesse geweckt?

    Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an: Kreisjugendring Ravensburg e. V., Tanja Beck, Kuppelnaustr. 36, 88212 Ravensburg, Tel: 0751 21081 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Weiterlesen
  • Neue blaue Zelte im Verleih!

    Neue blaue Zelte im Verleih!

    Durch die blaue Farbe ist es deutlich zu unterscheiden von den anderen Zelten und wird auf einem großen Platz leicht gefunden und eignet sich gut als Leitungszelt. Es lässt sich mittig teilen und auch mit anderen SG20- Zelten kombinieren. Gut geeignet als "Corona- Test- Zelt", da einfach eine Schleusenfunktion realisiert Weiterlesen
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Aktuelle Infos des Kreisjugendrings

Regionale Jugendkonferenz Allgäu

Mit einer Doppelkonferenz ging die regionale Jugendkonferenz im Landkreis Ravensburg in die zweite Runde. Zunächst in Wangen und später in Leutkirch diskutierten Jugendliche mit Landespolitikern intensiv über die Themen Bildung, Asyl und öffentlicher Nahverkehr.

Ins Jugendzentrum Tonne nach Wangen waren rund 30 Jugendliche gekommen, die sich zunächst an Thementischen mit speziellen Fragen zu den Themen Bildung und Flüchtlingspolitik auseinandersetzten und miteiander diskutierten. Konrad Gutemann, Leiter des Jugendamtes Ravensburg, zeigte sich schon nach diesem ersten Teil der Jugendkonferenz in Wangen begeistert: „Es ist toll, auf welch‘ einem guten Niveau die an den runden Tischen miteinander diskutieren. Da könnten viele Erwachsene noch was lernen. Es macht Mut, dieses Engagement zu erleben.“ Gegen Mittag trafen dann die Landespolitiker Manfred Lucha (Grüne), Paul Locherer (CDU), sowie der Landtags- und Bundestagsdirektkandidat Ralf Sauer (FDP) und Gerhard Lang (SPD) ein. In zwei Gruppen diskutierten sie die Themen mit den Jugendlichen intensiv weiter und beantworteten Fragen.

Anschließend fuhren die Politiker weiter nach Leutkirch. Ins dortige Jugendhaus waren ebenfalls rund 25 Jugendliche gekommen, die sich auf die Themen Bildung, Asyl und öffentlicher Nahverkehr vorbereitet hatten. In drei Runden debattierten die Jugendlichen mit den Politikern gemeinsam aktuelle Fragestellungen.

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„Es lief gut“, zog Maximilian Steigenberger stellvertretend für den Jugendgemeinderat Wangen am Nachmittag Bilanz: „Die Diskussion war richtig klasse. Mir gefiel auch, dass die Politiker viel mitgeschrieben und von uns aufgenommen haben. Aber nicht nur von uns – auch mit Flüchtlingen wurden Daten ausgetauscht und Kontakte geschlossen.“ Eine erneute Jugendkonferenz in Wangen könnte sich Steigenberger durchaus vorstellen: „Ich glaube, wenn man so etwas öfter macht, kann man sich durchaus einen guten Ruf erarbeiten – und dafür sorgen, dass künftig noch mehr Jugendliche kommen.“

Auch die Politiker zeigten sich begeistert und beeindruckt von dem Wissen und dem Engagement der Jugendlichen. So versprach Paul Locherer sogar eine parlamentarische Initiative zu starten, um Schüler künftig an der Bewertung von Referendaren und Lehrern zu beteiligen. Manfred Lucha sicherte drei jugendlichen Asylbewerbern seine Hilfe bei der Übersetzung von Schul- und Hochschulzeugnissen zu.

Vier der jugendlichen Teilnehmer werden im Juli als Delegierte des Landkreises zum Jugendlandtag nach Stuttgart fahren. Dort sind dann politisch interessierte Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg vertreten und diskutieren zwei Tage lang mit Landtagsabgeordneten und Regierungsvertretern.

Annerkennungsfeier MME 2014 in Bad Wurzach

Anerkennunsfeier MME 2014

Jobben für einen guten Zweck: Unter diesem Motto fand im Dezember 2014 der landesweite Aktionstag statt, zum fünften Mal im Landkreis Ravensburg. Schülerinnen und Schüler ab der siebten Klasse arbeiten einen Tag lang bei den verschiedensten Firmen, lernen so Berufswelten kennen und spenden den erarbeiteten Betrag anschließend für einen guten Zweck.

18 Schulen im Landkreis haben sich dieses Jahr an diesem Projekt beteiligt. Darüber hinaus hat sich die Jugendfeuerwehr Weingarten unabhängig von ihren Schulen, eigenständig dazu entschlossen einen Tag zu arbeiten und ihren Verdienst zu spenden.

Bei der Anerkennungsfeier in Bad Wurzach, wurden am 11. März 2015 die Spendenschecks überreicht. Eine rundum gelunge Veranstaltung bei der für die Botschafterinnen und Botschafter von Mitmachen Ehrensache, den Schülern und Schülerinnen nochmal deutlich wurde, was sie da eigentlich geleistet haben. 25.220 € konnten für gute Zwecke erwirtschaftet werden. Neben viel lobenden Worten bekamen die Botschafterinnen und Botschafter auch den Qualipass für Ihr Engagement. 

Freistellungsmöglichkeiten für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit

Diagramm Gesetz EhrenamtNur ein Drittel der Ehrenamtlichen im Landkreis Ravensburg kennt das „Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts in der Jugendarbeit“. Das kam bei der Umfrage zur Zukunft der Jugendarbeit heraus. Grund genug, an dieser Stelle über die Möglichkeiten des Gesetzes zu informieren.

 

Was regelt das Gesetz?

Mit dem Gesetz haben Ehrenamtliche in der Jugendarbeit Anspruch auf sogenannte Freistellung. Das heißt sie können sich zur Ausübung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeiten oder für Fortbildungen von ihrem Arbeitgeber freistellen lassen.

 

Für welche ehrenamtlichen Tätigkeiten wird eine Freistellung gewährt?

Für die Tätigkeit in Zeltlagern, Jugendherbergen und Begegnungsstätten, in denen Jugendliche vorübergehend betreut werden, sowie bei sonstigen Veranstaltungen, bei denen Kinder und Jugendliche betreut werden. Zur Teilnahme an Aus- und Fortbildungslehrgängen, für Juleica-Schulungen, zur Leitung von internationalen Jugendbegegnungen, zur Teilnahme an Aus- und Fortbildungslehrgängen für Übungsleiter und Trainer im Jugendbereich des Sports.

 

Für wen kommt eine Freistellung in Frage?

Für alle Beschäftigten über 16 Jahre, die in Baden-Württemberg in einem Dienst-, Arbeits-, Ausbildungs- oder sonstigen arbeitnehmerähnlichen Verhältnis (z.B. Freiwilliges Soziales Jahr) stehen. 

 

Wer beantragt die Freistellung?

Anträge auf Freistellung sind von der Organisation zu stellen, für welche die Antragsteller ehrenamtlich tätig sind.

 

Wie viele Tage im Jahr stehen mir zu?

Der jährliche Freistellungsanspruch beträgt bis zu 10 Tage, bei Auszubildenden bis zu 5 Tage. Der Freistellungsanspruch kann auf max. 3 Veranstaltungen verteilt werden.

 

Wann muss ich eine Freistellung beantragen?

Der Antrag auf Freistellung ist mindestens einen Monat vor Beginn der Maßnahme beim Arbeitgeber einzureichen. Wir empfehlen, den Gesetzestext (siehe unten) miteinzureichen, um den Arbeitgeber über den Anspruch aufzuklären

 

Erhalte ich eine Lohnfortzahlung während der Freistellung?

Ein Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht nicht.

 

Kann ein Antrag abgelehnt werden?

Sofern nicht dringend betriebliche oder dienstliche Belange entgegenstehen, ist die Freistellung zu gewähren. Allerdings ist in der Gesetzesbegründung dargelegt, dass bei der Interessenabwägung zwischen den Dienst-, Arbeits- oder Ausbildungsstellen und den Organisationen der Jugendarbeit „den Belangen der Jugendarbeit in besonderer Weise Rechnung zu tragen“ ist. Das bedeutet, dass vor allem während der Schulferien eine Versagung in der Regel nur in Betracht kommt, wenn durch die Freistellung eine schwerwiegende Gefährdung betrieblicher oder dienstlicher Interessen droht.

 

Der Gesetzestext ist hier abrufbar

pdfAntragsformular zur Freistellung

pdfInfoflyer zum Gesetz

Zu den Umfrageergebnissen

Weitere Neuigkeiten

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