• How to Spielofant

    How to Spielofant

    Die Spieleanhänger des Kreisjugendring sind bei Kindern sehr beliebt und vielseitig einsetzbar, egal ob Vereinsfest, Gruppenstunde oder Straßenfest. Mit diesem Workshop möchten wir gemeinsam die Einsatzmöglichkeiten ausloten ... Weiterlesen
  • Wir suchen eine/n Bundesfreiwilligen!

    Wir suchen eine/n Bundesfreiwilligen!

    Viele Jugendliche wollen nach der Schule erst einmal einen Freiwilligendienst machen. Du auch? In dem Jahr als Bundesfreiwillige/r beim Kreisjugendring in Ravensburg kannst du praktische Erfahrungen und Kenntnisse in der landkreisweiten Jugendarbeit erhalten und bekommst erste Einblicke in die Berufswelt. Weiterlesen
  • Verleih des Kreisjugendring

    Verleih des Kreisjugendring

    Der Verleih des Kreisjugendring startet optimistisch in das Jahr 2022. Neu seit 2021 sind 2 blaue SG 20 Zelte mit 2 Eingängen und vielen Fenstern. Auch im Spielebereich gibt es Neuheiten bei den Kinderfahrzeugen und Spielgeräten. Außerdem steht unser neuer VW Bus mit langem Radstand für Vereine zur Verfügung. Weiterlesen
  • Bundesprogramm

    Bundesprogramm "Demokratie leben"

    Auch für das Förderjahr 2022 stehen im Landkreis Ravensburg wieder insgesamt 75.000 € für die Forderung von demokratiestärkenden Projekten im Aktions- und Jugendfonds zur Verfügung. Weiterlesen
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Aktuelle Infos des Kreisjugendrings

Sinusstudie 2016 erschienen

Ende April wurde sie der Öffentlichkeit präsentiert: Die Sinus-Jugendstudie 2016, die erstmals als Open-Source-Datei beim Springer-Verlag kostenlos erschienen ist.

Wie in beiden Vorgängerstudien 2008 und 2012 zeigt sich auch 2016, dass es DIE Jugend nicht gibt. Die qualitative Untersuchung des SINUS-Instituts bildet daher die Vielfalt der Perspektiven jugendlicher Lebenswelten ab. Das SINUS-Modell für die Lebenswelten der 14- bis 17-jährigen wurde auf Basis von qualitativen Tiefeninterviews entwickelt.

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Jugendhearing in Bodnegg war voller Erfolg

DSC 0175Rund 70 Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren waren am Freitag ins Dorfgemeinschaftshaus gekommen und haben sich einen ganzen Vormittag darüber Gedanken gemacht, wie sie Bodnegg jugendfreundlich gestalten können.

Zu ingesamt sieben Themen tauschten sich die Jugendlichen in der ersten Phase des Jugendhearings aus und formulierten Ideen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge. Durch die Methode des World-Café konnte sich jeder Jugendliche bei fünf Themen einbringen. In der zweiten Runde wurde es dann konkreter: Hier wählte sich jeder Jugendliche sein Lieblingsthema aus und erarbeitete in Form einer Planungswerkstatt mit den anderen Jugendlichen konkrete Handlungsschritte für die besten Ideen.

So wurden beispielsweise die ersten Planungen für einen Grillplatz vorgenommen, die Aufgaben eines Jugendbeauftragten skizziert, und vorgestellt, wie eine eigene Homepage nur für Kinder und Jugendlichen aussehen könnte. Großes Thema war auch der Jugendtreff, für den sich die Jugendlichen ein ausführliches Programm und einen neuen Jugendbetreuer wünschen. Am Ende präsentierten die Jugendlichen ihre Ergebnisse vor allen Teilnehmern, Bürgermeister Christof Frick und einigen Gemeinderäten. So hatten sie sich dann auch den heiß ersehnten Döner Kebab verdient, den die Gemeinde allen Teilnehmern spendierte.

Die gesamten Ergebnisse fließen nun in die Arbeit des Bodnegger Jugendausschusses ein und werden von einigen Teilnehmern in der nächten Gemeinderatssitzung präsentiert.

Ergebnisse des Europakonzils bei Martin Schulz vorgestellt

IBK StraßburgEine Jugend-Delegation aus der Bodenseeregion hat am Dienstag, den 2. Februar dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Dr. Martin Schulz die Forderungen des Europakonzils vom November 2015 in Konstanz zu Toleranz, Migration und Integration vorgestellt. Das Patronat der Reise lag bei der IBK und der Konzilstadt Konstanz.

„Welche Erfahrungen und Ideen mit Flüchtlingen und Integration haben Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund aus der Bodenseeregion?", „Was sagen Flüchtlinge und Funktionsträger dazu?" und „Wie kann Integration in der Bodenseeregion gelingen?" Dies sind die zentralen Fragen des Projektes „Europakonzil" mit dem Jugendlichen eine Stimme verliehen wird. Seit September 2015 haben sich Jugendliche rund um den Bodensee mit Themen wie Toleranz, Integration, Flüchtlingspolitik und Menschenrechte beschäftigt und Forderungen und Vorschläge erarbeitet. Dabei zeigte sich, dass die Jugendlichen schon heute gelingende Modelle der Integration und Unterstützung leben und der Umgang mit Flüchtlingen für sie eine Selbstverständlichkeit ist. Damit ist ein wichtiger Grundstein für die Bewältigung dieser langfristigen Herausforderung gelegt. Gleichzeitig fordern die Jugendlichen alle Erwachsenen und alle Politikerinnen und Politiker in Europa auf, endlich tragfähige, menschenwürdige Lösungen zu finden.
Bei Dr. Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlamentes und einer der prominentesten Menschen auf der europäischen Bühne, stießen die Jugendlichen auf offene Ohren. Schulz zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Jugendlichen und von dem Selbstbewusstsein und dem Nachdruck mit denen sie ihre Ziele verfolgen. Er sagte „Das Europakonzil am Bodensee ist ein Modellprozess für ganz Europa. Ein solcher Austausch hilft uns dabei, die Herausforderungen der Einwanderung für alle Beteiligten zu verstehen und zu bewältigen. Wir danken für dieses großartige und beispielhafte Engagement von Jugendlichen und jungen Flüchtlingen in der Bodenseeregion."

Intensiver Prozess ohne Scheuklappen
Seit September 2015 hatten sich rund 100 Jugendliche aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein in regionalen Vorbereitungsworkshops gemeinsam mit Flüchtlingen mit den Themen Flucht und Integration auseinander gesetzt. Im November trafen sie sich in Konstanz zum Europakonzil: sie trugen ihre regionalen Ergebnisse zusammen, erarbeiteten gemeinsame Vorschläge und Forderungen, diskutierten diese mit unterschiedlichsten Funktionsträgern aus dem Bodenseeraum und stellten diese dem Publikum der Verleihung des ersten Konstanzer Konzilspreises – Preis für Europäische Begegnungen und Dialog vor. Auf die europäische Ebene konnten die Ergebnisse und Forderungen vom Bodensee nun im Rahmen einer Jugendreise gebracht werden. Auf dem Programm der Reise standen unter anderem auch ein Besuch in einer Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge und beim  Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarate sowie ein Gespräch mit dem Mitglied des Europäischen Parlamentes Dr. Andreas Schwab.

Grenzüberschreitendes europäisches Projekt im Geiste des Konstanzer Konzils
Träger des Projektes Europakonzil sind die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) und die Konzilstadt Konstanz im Rahmen des 600jährigen Jubiläums des Konstanzer Konzils. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch das europäische Förderprogramm Erasmus+/Jugend in Aktion im Schwerpunkt Strukturierter Dialog, dessen Ziel es ist, Arbeitsergebnisse von Jugendlichen in die europäische Politik einzuspeisen.
Nach der Delegationsreise der IBK-Regierungschefs vom 25. Januar nach Brüssel (s. BI 6/2016), hat die Bodenseeregion das Potential der Grenzregion als Labor für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen aufgezeigt und damit innerhalb weniger Tage zwei wichtige Ausrufezeichen in den politischen Schaltzentren Europas gesetzt.
 
 
Siehe auch: https://www.facebook.com/Europakonzil 

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