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    Juleica Basismodul - digital

    In Kooperation bieten KJR Biberach und KJR Ravensburg im Zeitraum vom 25.6.-16.7.2020 ein Basismodul zur Juleica in überwiegend digitaler Form an. Bei Fragen und Anmeldungen bitte melden unter info(at)kjr-biberach.de oder Weiterlesen
  • Wir suchen eine/n Bundesfreiwillige/n!

    Wir suchen eine/n Bundesfreiwillige/n!

    Viele Jugendliche wollen nach der Schule erst einmal einen Freiwilligendienst machen. Du auch?In dem Jahr als Bundesfreiwilliger beim Kreisjugendring in Ravensburg kannst du praktische Erfahrungen undKenntnisse in der landkreisweiten Jugendarbeit erhalten und bekommst erste Einblicke in die Berufswelt. Weiterlesen
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Aktuelle Infos des Kreisjugendrings

Freistellungsmöglichkeiten für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit

Diagramm Gesetz EhrenamtNur ein Drittel der Ehrenamtlichen im Landkreis Ravensburg kennt das „Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts in der Jugendarbeit“. Das kam bei der Umfrage zur Zukunft der Jugendarbeit heraus. Grund genug, an dieser Stelle über die Möglichkeiten des Gesetzes zu informieren.

 

Was regelt das Gesetz?

Mit dem Gesetz haben Ehrenamtliche in der Jugendarbeit Anspruch auf sogenannte Freistellung. Das heißt sie können sich zur Ausübung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeiten oder für Fortbildungen von ihrem Arbeitgeber freistellen lassen.

 

Für welche ehrenamtlichen Tätigkeiten wird eine Freistellung gewährt?

Für die Tätigkeit in Zeltlagern, Jugendherbergen und Begegnungsstätten, in denen Jugendliche vorübergehend betreut werden, sowie bei sonstigen Veranstaltungen, bei denen Kinder und Jugendliche betreut werden. Zur Teilnahme an Aus- und Fortbildungslehrgängen, für Juleica-Schulungen, zur Leitung von internationalen Jugendbegegnungen, zur Teilnahme an Aus- und Fortbildungslehrgängen für Übungsleiter und Trainer im Jugendbereich des Sports.

 

Für wen kommt eine Freistellung in Frage?

Für alle Beschäftigten über 16 Jahre, die in Baden-Württemberg in einem Dienst-, Arbeits-, Ausbildungs- oder sonstigen arbeitnehmerähnlichen Verhältnis (z.B. Freiwilliges Soziales Jahr) stehen. 

 

Wer beantragt die Freistellung?

Anträge auf Freistellung sind von der Organisation zu stellen, für welche die Antragsteller ehrenamtlich tätig sind.

 

Wie viele Tage im Jahr stehen mir zu?

Der jährliche Freistellungsanspruch beträgt bis zu 10 Tage, bei Auszubildenden bis zu 5 Tage. Der Freistellungsanspruch kann auf max. 3 Veranstaltungen verteilt werden.

 

Wann muss ich eine Freistellung beantragen?

Der Antrag auf Freistellung ist mindestens einen Monat vor Beginn der Maßnahme beim Arbeitgeber einzureichen. Wir empfehlen, den Gesetzestext (siehe unten) miteinzureichen, um den Arbeitgeber über den Anspruch aufzuklären

 

Erhalte ich eine Lohnfortzahlung während der Freistellung?

Ein Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht nicht.

 

Kann ein Antrag abgelehnt werden?

Sofern nicht dringend betriebliche oder dienstliche Belange entgegenstehen, ist die Freistellung zu gewähren. Allerdings ist in der Gesetzesbegründung dargelegt, dass bei der Interessenabwägung zwischen den Dienst-, Arbeits- oder Ausbildungsstellen und den Organisationen der Jugendarbeit „den Belangen der Jugendarbeit in besonderer Weise Rechnung zu tragen“ ist. Das bedeutet, dass vor allem während der Schulferien eine Versagung in der Regel nur in Betracht kommt, wenn durch die Freistellung eine schwerwiegende Gefährdung betrieblicher oder dienstlicher Interessen droht.

 

Der Gesetzestext ist hier abrufbar

pdfAntragsformular zur Freistellung

pdfInfoflyer zum Gesetz

Zu den Umfrageergebnissen

Informationsabend für Vereine/Verbände zum Thema Kinderschutz und Führungszeugnis

Gesetz zur Stärkung des KinderschutzesIn Deutschland werden jährlich rund 5000 Kinder und Jugendliche Opfer von Misshandlungen Schutzbefohlener. Um diese Zahl zu minimieren gilt seit dem 1. Januar 2012 das Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen. Dadurch soll unter anderem verhindert werden, dass einschlägig verurteilte Personen in kinder- und jugendnahen Bereichen tätig werden. Verantwortlich hierfür sind – auch bei Ehrenamtlichen – die Verbände und Vereine, die Kinder- und Jugendarbeit betreiben. Sie müssen in bestimmten Fällen eine Einsichtnahme in das erweiterte Führungszeugnis ihrer (ehren- und hauptamtlichen) Mitarbeiter nehmen, eine geeignete Dokumentation hierüber führen und ihr Verfahren über eine Vereinbarung mit dem Jugendamt regeln. Konkret bedeutet das, dass die Verbände/Vereine eine Vielzahl von Fragen für sich klären müssen:

  •           Wer in unserem Verband/Verein muss alles ein erweitertes Führungszeugnis nachweisen?
  •           Wer im Verband/Verein ist der Verantwortliche und trifft mit Jugendamt eine Vereinbarung zum Kinderschutz?
  •           Was soll in unserer Vereinbarung stehen und woher bekomme ich Mustervereinbarungen?
  •           Wer beantragt das erweiterte Führungszeugnis und wer übernimmt hierfür die Kosten?
  •           Wie dokumentieren wir im Verband/Verein eine Einsichtnahme in die erweiterten Führungszeugnisse unserer (haupt- und ehrenamtlichen) Mitarbeiter richtig?

 

Antworten auf diese Fragen geben Gerald Pohnert vom Kreisjugendamt und Thomas Schmidt vom Landesjugendring am 21. Januar 2015 von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr im Jobcenter in Weingarten (Raum 9). Die Veranstaltung ist kostenlos und sollte von allen Vereinen und Verbänden, die Kinder- und Jugendarbeit betreiben, mit mindestens einem Vertreter dringend besucht werden. Für das Wahlmodul der Juleica können bei Teilnahme 3 UE angerechnet werden.

Anmeldungen bitte über:

http://www.jukinet.de/fortbildung/veranstaltungen/3-uebersicht/50-kinderschutz-staerken

Mehr Infos zum Thema findet ihr auch hier:

http://www.ljrbw.de/de/themen/jugendleiterin/bundeskinderschutzgesetz

Umfrage zur Zukunft der Jugendarbeit Thema in der Politik

In drei Landkreisen haben sich über 1200 Aktive aus der Kinder-, Jugend- und Verbandsarbeit an den Online-Umfragen zur Zukunft der Jugendarbeit beteiligt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Stellung bezogen zu Fragen rund um die Themen Schule und Jugendarbeit, Wertschätzung ehrenamtlicher Tätigkeit, Kooperation der Vereine untereinanderZukunft jugendarbeit logo schatten und was es in Zukunft braucht, damit dieser wichtige Erfahrungsbereich für Kinder und Jugendliche erhalten bleibt.

Die Ergebnisse aus dem Landkreis Ravensburg werden Anfang nächsten Jahres sowohl im Jugendhilfeausschuss als auch im Kreistag und in anderen Gremien Thema sein und vom Kreisjugendring präsentiert. Eine gute Möglichkeit, um Jugendarbeit in den Blickwinkel der Politikerinnen und Politiker zu rücken und die Bedürfnisse rund um das Thema transparent zu machen.

Wer darüber hinaus Interesse hat, die Ergebnisse gemeinsam mit dem Kreisjugendring vor Ort im Verein oder der Gemeinde zu diskutieren, kann sich gerne an die Geschäftsstelle wenden. Wir bieten in diesem Rahmen auch Zukunftswerkstätten an, in denen wir gemeinsam mit den Vereinen individuelle Perspektiven und Konzepte entwickeln, um die Jugendarbeit vor Ort fit zu machen für aktuelle und zukünftige Entwicklungen.

Alle Ergebnisse der Umfrage finden sich über den nachfolgenden Link. Dort hat man auch die Möglichkeit, nach unterschiedlichen Kriterien wie Ort, Verband, Alter usw. zu filtern, um sich so ein differenziertes Bild der Ergebnisse zu verschaffen.

 

Hier zum Link:

>>>>>Ergebnisse der Online-Umfrage im Landkreis Ravensburg 

>>>>>Ergebnisse als PDF

 

Weitere Neuigkeiten

Wir versenden monatlich einen Newsletter mit aktuellen Fortbildungs- und Weiterbildungempfehlungen, Finanzierungstipps für Jugendarbeit und aktuelle Wettbewerbe sowie Neuigkeiten und Infos aus den Bereichen Jugendpolitik, Medienpädagogik, außerschulische Jugenbildung und Interkulturrelles, sowie Büchtipps und eine Infothek. Im Archiv gibt es alle bisherigen Newsletter zum Nachlesen.

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