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Aktuelle Infos des Kreisjugendrings

Forderungen der Jugendverbände

Beschluss zu den Kommunalwahlen 2014; Kreisjugendring Mitgliederversammlung; 3. April 2014 in Wangen
pdf>>>> Download >>>> Artikel aus der Schwäbischen Zeitung 

Jugendpolitische Forderungen des Kreisjugendring Ravensburg e.V.

Die im Kreisjugendring Ravensburg e.V. organisierten Jugendverbände leisten zusammen mit ihren Gruppen vor Ort einen unverzichtbaren Beitrag zum gelingenden Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in unserem Landkreis. 

Um diese Potenziale der Kinder- und Jugendarbeit und das damit verbundene ehrenamtliche Engagement auch für die Zukunft zu erhalten und weiter zu entwickeln, haben sich die Vertreter der Jugendverbände im Rahmen einer Kreisjugendring - Mitgliederversammlung auf 5 Forderungen an die zukünftige Kommunalpolitik verständigt. 

 

1. Außerschulische Bildung stärken!

Sowohl für die Zukunftschancen des einzelnen jungen Menschen als auch für die Gesellschaft ist eine gute, zukunftsfähige und umfassende Bildung heute wichtiger denn je. Bildung muss heute als lebenslanger Prozess verstanden werden, für den die Basis in der Kindheit und Jugend gelegt wird.

  • Die politisch Verantwortlichen in den Kommunen fordern wir auf, neben einer guten schulischen Infrastruktur auch gute Voraussetzungen für die außerschulische Bildung junger Menschen zu schaffen und vor allem sicherzustellen. Gelingende Bildung braucht eine gute, gleichberechtigte und konstruktive Zusammenarbeit unterschiedlicher Bildungsträger, die Kindern und Jugendlichen neben formaler Schulbildung auch andere Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten bietet.
  • Bedenken Sie dies bitte bei allen kommunalen Schulplanungsprozessen und beziehen Sie die Jugendverbände, Ansprechpersonen für Jugendliche vor Ort und in die Planungen mit ein. So dass auch in einer veränderten Bildungs- und Schullandschaft für die Kinder und Jugendliche die Möglichkeit bestehen bleibt, an den Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit teilzuhaben. 

 

2. Ansprechpartner vor Ort!

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist eine verstärkte Investition in die Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit dringend erforderlich und als kommunaler Standortfaktor in Blick zu nehmen. Damit sich die Potentiale der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort entfalten können, braucht es unterstützende und fördernde Rahmenbedingungen.

  • Die politisch Verantwortlichen in den Kommunen fordern wir deshalb auf, diese Investition in Kinder- und Jugendfreundlichkeit nicht als freiwillige Aufgabe zu sehen. Kommunale Ansprechpartner wie Kinder-, Jugend- und Familienbeauftragte, wie es sie in vielen Kommunen in unserem Landkreis gibt, sind eine wichtige Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, aber auch für die Aktiven in den Jugendverbänden vor Ort.
  • Sie koordinieren die Angebote vor Ort, organisieren Jugendleiterschulungen, unterstützen bei Veranstaltungen und Projekten, kooperieren mit Schulen und anderen Bildungsträgern und entwickeln zukunftsorientierte Jugendkonzepte

 

3. „Frei“Räume und vielseitige Angebote für junge Menschen! 

Junge Menschen brauchen Freiräume, in denen sie sich selber entfalten und ausprobieren können, in denen sie eine eigenständige Persönlichkeit entwickeln können und lernen, eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen.

  • Die politisch Verantwortlichen in den Kommunen fordern wir auf, diesem Bedürfnis von jungen Menschen gerecht zu werden. Treffmöglichkeiten und Spielflächen sowie die Akzeptanz dieses Raumbedürfnisses von Jugendlichen sind wichtige Grundvoraussetzungen dafür. Angebote wie sie in der Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung stehen sind zu erhalten, aber auch bedarfsorientiert weiterzuentwickeln. Die Jugendverbände vor Ort sind in ihren Anliegen bestmöglich zu unterstützen, da sie einen wesentlichen Beitrag im Bereitstellen von Erfahrungsräumen leisten.

 

4. Mehr Mitsprache und Beteiligung für Jugendliche! 

Kinder und Jugendliche können ihre Belange am besten selbst vertreten. Dabei lernen sie bereits früh sich zu engagieren, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen und ihre Lebenswelt aktiv mitzugestalten.

  • Die politisch Verantwortlichen in den Kommunen fordern wir deshalb auf, junge Menschen und deren jugendpolitische Interessenvertretungen bei allen sie betreffenden politischen Entscheidungen angemessen und altersgemäß zu beteiligen. Die Schaffung und der Erhalt von Mitbestimmungsmöglichkeiten von Jugendlichen wie Jugendgemeinderäte, Jugendforen oder Jugendausschüsse sind wünschenswert für jede Kommune in unserem Landkreis.

 

5. Förderung des ehrenamtlichen Engagements weiter ausbauen! 

Jugendarbeit ist undenkbar ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Aktiven in den Verbänden. Faktoren wie die Verdichtung der Schul- und Studienzeit, ausbildungs- und berufsbedingte Ortswechsel sowie wachsende gesellschaftliche Anforderungen an ehrenamtliches Engagement, lassen die Stützen der Verbände und Vereine zunehmend wegbrechen.

  • Die politisch Verantwortlichen in den Kommunen fordern wir deshalb auf, der Kultur der gesellschaftlichen Anerkennung von ehrenamtlichem Engagement einen höheren Stellenwert beizumessen. Ehrenamt braucht hauptamtliche Begleitung und Beratung, braucht den Abbau bürokratischer Hindernisse und bessere Freistellungsmöglichkeiten im Rahmen von Studium, Ausbildung und Beruf.

 

Die Mitgliedsverbände des Kreisjugendring Ravensburg e. V. sind:

AKA Aulendorf Jugendheimverein Altshausen
Alemannischer Narrenring Jugendrotkreuz Kreisverband Ravensburg 
Arbeitskreis Kinder, Jugend und Familie Leutkirch Jugendrotkreuz Kreisverband Wangen
BDKJ Junge Liberale
Blasmusikverbandsjugend Ravensburg Junge Union
BiBo e. V. Jungsozialisten
Bund der Landjugend Württemberg-Hohenzollern Kreistrachtenjugend
BUND Ravensburg-Weingarten Malteser Jugend
Deutscher Gewerkschaftsbund Jugend OCV Jugend
DLRG-Jugend Rassengeflügelzüchterjugend
Evangelisches Jugendwerk Rassekaninchenzüchterjugend
Gemeindejugendring Argenbühl Schalmeienverband Ravensburg
Johanniterjugend RV Sportkreisjugend
Jugendclub Weingarten Stadtjugendring Wangen
Jugendfeuerwehr Kreis Ravensburg Schwäbische Albvereinsjugend
Jugendverbandsforum Ravensburg THW- Jugend Weingarten/Wangen

Klausurtagung des Kreisjugendrings in Steibis

KlausurGruppenbildMitglieder des Vorstands und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle waren Anfang Juli zur einer erweiterten Klausurtagung im Georg-Pfluger-Haus des Schneelaufverein Ravensburg e.V. in Steibis zu Gast. Wir können auf ein erfolgreiches Klausurwochenende zurückblicken. Gemeinsam wurde anhand der gesetzlichen und satzungsgegeben Aufgaben der Kreisjugendring Arbeit überprüft und vereinbart welche Schwerpunkte die Vorstandsarbeit der kommenden zwei Jahre einnehmen werden. 

v.l.n.r.: Ralf Bäuerle, Marius Strattmann, Anette Frees, Andreas Schirrmeister, Evelyn Rau, Ulla Hilpert, Andreas Hörter, Joachim Sautter (auf dem Foto fehlend: Matthias Hellmann)

Preisauszeichnung für die Ravensburger AG als "Bester Arbeitgeber 2014" bei Mitmachen Ehrensache

Die Träger der Aktion "Mitmachen Ehrensache - Jobben für einen guten Zweck", die Jugendstiftung Baden-Württemberg und die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft, haben die Ravensburger AG für ihr vorbildliches Engagement in der Kategorie "Bester Arbeitgeber 2014" ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Mittwoch, 27.05.14 im Jugendhaus Mitte in Stuttgart statt. Auch wir möchten die Gelegenheit nutzen um uns nochmals bei der Ravensburger AG zu bedanken! 

Die Ravensburger AG ist durch die Presse auf die Aktion aufmerksam geworden und hat im ersten Jahr ihres Engagements gleich 29 (!) Mitmachern die Teilnahme an der Aktion ermöglicht! Alle Jugendlichen wurden nach eigener Aussage hervorragend betreut und konnten in Produktion, Verpackung und beim Versand richtig mit anpacken. 2 Jugendliche hatten geradezu einen Traum-Job ergattert: Sie durften als Test-Spieler neue Spiele auf deren Attraktivität und Tauglichkeit prüfen. Die Firma stellte allen Jugendlichen auch ein Zertifikat für ihr Engagement an diesem Tag aus. Dies waren SchülerInnen aus Kisslegg, Baienfurt, Ravensburg, Wilhemsdorf und Bad Waldsee. Insgesamt konnten so 870 € für soziale Zwecke erwirtschaftet werden. 

Allen Beteiligten nochmals ein herzliches Dankeschön! 

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