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    Stellenausschreibung

    - Wir suchen zum 1. April 2020 eine/n  Geschäftsführer/in (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit (ab 75%), unbefristet, SuS TVöD. - Ab dem 1. Januar 2020 suchen wir eine Projektkoordination (m/w/d) in Teilzeit (50% - 75%) für das Bundesprogramm "Demokratie leben"   Weiterlesen
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Aktuelle Infos des Kreisjugendrings

Mein Tag als „Bundesfreiwilliger“

Max (19) ist seit September 2014 als Bundesfreiwilliger beim Kreisjugendring Ravensburg tätig. Wie in vielen anderen Einrichtungen der Jugendarbeit auch, sind junge Leute wie Max für die Einsatzstellen wichtige Mitarbeiter. Hier erzählt er, wie ein typischer Tag für ihn abläuft:Bundesfreiwilligendienst_KJR.jpg

8:30 Uhr
Mein Tag beginnt. Gleich nach dem Eintreffen in der Geschäftsstelle checke ich mein Postfach auf neue Mails. Alle Mails, die über die info-Adresse an den Kreisjugendring gehen, landen direkt bei mir: Verleihanfragen, Einladungen zu Sitzungen, Bewerbungen und vieles mehr.

9:00 Uhr
Heute ist Regiotreff, da treffen sich Kinder- und Jugendbeauftragte sowie Mitarbeiter der offenen Jugendarbeit aus dem Landkreis. Gemeinsam mit unserer Jugendreferentin fahre ich in die Weststadt, wo das Treffen heute stattfindet.

9:30 Uhr
Es geht los, zwei Stunden Sitzung liegen vor mir: Es werden Neuigkeiten ausgetauscht, Projekte vorgestellt, Probleme besprochen. Als Bufdi bekomme ich hier ziemlich viel mit, was bei Jugendlichen gerade Thema ist und an welchen Projekten ich in Zukunft mitarbeiten kann.

12:30 Uhr
Jetzt heißt es chillen: Ich habe Mittagspause!

13:00 Uhr
Unser Spieleanhänger wird zurück gebracht. Ich helfe beim Einparken und prüfe dann, ob alles vollständig ist. Auch einige unserer Zelte waren übers Wochenende entliehen und ich muss überprüfen, ob alles richtig zusammengepackt ist und die Zelte trocken sind.

14:30 Uhr
Teamsitzung: Wir besprechen, welche Projekte und Aktionen in nächster Zeit anstehen und was noch zu erledigen ist. Heute gibt es auch wieder einige Aufgaben für mich: Bis nächste Woche soll ich zum Beispiel unseren Verleihflyer neu gestalten.

16:00 Uhr
Ich prüfe die neu angekommen Verleihverträge und arbeite sie in das System ein. Dabei muss ich im Blick haben, dass für diese Woche alles geregelt ist im Verleih: Das heißt vor allem, die Abhol- und Rückgabezeiten mit mir abgesprochen sind und alle Verträge da sind.

16:45 Uhr
Jetzt checke ich noch einmal meine Mails und beantworte sie. Dann heißt es für heute endlich Feierabend! Morgen werde ich gleich mit der Überarbeitung des Verleihflyers loslegen…

Auch Lust einen Freiwilligendienst in der Jugendarbeit zu machen? Dann schreib uns: . Derzeit gibt es noch offene Stellen, bei uns direkt oder bei verschiedenen Jugendhäusern im Raum Ravensburg.

Jugend trifft Politik

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150 Schüler des Gymnasium Weingarten, der Realschule Weingarten, der Talschule, der Schussentalschule, des AEG-Ravensburg, der Gemeinschaftsschule Baienfurt und des KBZO, haben sich am vergangenen Montag zur ersten regionalen Jugendkonferen in Weingarten getroffen. Es ging vor allem um Politik.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Chiara Schlichte vom Jugendgemeinderat Weingarten und Maximilian Kremer vom Schülerrat Ravensburg. Der erste Teil bestand aus dem „BaWü-Café“ in dem sich kleine Gruppen bildeten, die sich mit fünf ausgewählten Themen beschäftigten und diese diskutierten. Auf der Agenda standen die Themen „Wählen ab 16“, „Mehr Praxis bzw. Praktika in der Schule“, „Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen“, „Grundeinkommen für 15- bis 25-Jährige“ und „Baden-Württemberg 2025“.

Die Teilnehmer konnten in drei Runden, in denen sich die Tischgruppen immer wieder neu zusammensetzten, maximal drei der Themen diskutieren. Gerade der Punkt „BaWü 2025“, bei dem die Jugendlichen ihre Vorstellungen und Wünsche für ihre Zukunft im Land äußern konnten, kam sehr gut an. Unter anderem ging es um die gleichberechtigte Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften und sinnvolle Wege der Inklusion von Menschen mit Behinderung.

Im zweiten Teil brachten die Jugendlichen ihre Fragen, Anregungen und Meinungen in die Diskussionen mit einigen Politikern ein. Die Landtagsabgeordneten Manfred Lucha (Grüne) und Rudolf Köberle (CDU) sowie der langjährige Bundestagsabgeordnete Rudolf Bindig (SPD) standen den Teilnehmern Rede und Antwort und waren sehr angetan von den Anregungen und dem Interesse der Jugendlichen.

Der Jugendgemeinderat Weingarten – neben Kreisjugendring Ravensburg und dem Landratsamt Ravensburg einer der Veranstalter – zog ein positives Fazit. Kaum eine halbe Stunde nach Ende der Veranstaltung gingen über die sozialen Netzwerke schon erste positive Rückmeldungen der Teilnehmenden ein. Offenbar hat diese Veranstaltung einen großen Stellenwert unter jungen Menschen erreicht.

Die regionalen Jugendkonferenzen gehen auf eine Initiative des Landtags von Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Landesjugendring, der Landeszentrale für politische Bildung, dem Kultus- und Sozialministerium und den kommunalen Spitzenverbänden zurück. Während des laufenden Schuljahrs finden überall in Baden-Württemberg regionale Jugendkonferenzen unter der Überschrift „Was uns bewegt – Jugendliche und LandespolitikerInnen im Gespräch“ statt. Den Abschluss der Aktion bildet der Jugendlandtag am 14. und 15. Juli 2015 in Stuttgart.

Am Samstag, 9. Mai findet die zweite regionale Jugendkonferenz im Landkreis Ravensburg in Wangen und Leutkirch statt.

Regionale Jugendkonferenz Allgäu

Mit einer Doppelkonferenz ging die regionale Jugendkonferenz im Landkreis Ravensburg in die zweite Runde. Zunächst in Wangen und später in Leutkirch diskutierten Jugendliche mit Landespolitikern intensiv über die Themen Bildung, Asyl und öffentlicher Nahverkehr.

Ins Jugendzentrum Tonne nach Wangen waren rund 30 Jugendliche gekommen, die sich zunächst an Thementischen mit speziellen Fragen zu den Themen Bildung und Flüchtlingspolitik auseinandersetzten und miteiander diskutierten. Konrad Gutemann, Leiter des Jugendamtes Ravensburg, zeigte sich schon nach diesem ersten Teil der Jugendkonferenz in Wangen begeistert: „Es ist toll, auf welch‘ einem guten Niveau die an den runden Tischen miteinander diskutieren. Da könnten viele Erwachsene noch was lernen. Es macht Mut, dieses Engagement zu erleben.“ Gegen Mittag trafen dann die Landespolitiker Manfred Lucha (Grüne), Paul Locherer (CDU), sowie der Landtags- und Bundestagsdirektkandidat Ralf Sauer (FDP) und Gerhard Lang (SPD) ein. In zwei Gruppen diskutierten sie die Themen mit den Jugendlichen intensiv weiter und beantworteten Fragen.

Anschließend fuhren die Politiker weiter nach Leutkirch. Ins dortige Jugendhaus waren ebenfalls rund 25 Jugendliche gekommen, die sich auf die Themen Bildung, Asyl und öffentlicher Nahverkehr vorbereitet hatten. In drei Runden debattierten die Jugendlichen mit den Politikern gemeinsam aktuelle Fragestellungen.

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„Es lief gut“, zog Maximilian Steigenberger stellvertretend für den Jugendgemeinderat Wangen am Nachmittag Bilanz: „Die Diskussion war richtig klasse. Mir gefiel auch, dass die Politiker viel mitgeschrieben und von uns aufgenommen haben. Aber nicht nur von uns – auch mit Flüchtlingen wurden Daten ausgetauscht und Kontakte geschlossen.“ Eine erneute Jugendkonferenz in Wangen könnte sich Steigenberger durchaus vorstellen: „Ich glaube, wenn man so etwas öfter macht, kann man sich durchaus einen guten Ruf erarbeiten – und dafür sorgen, dass künftig noch mehr Jugendliche kommen.“

Auch die Politiker zeigten sich begeistert und beeindruckt von dem Wissen und dem Engagement der Jugendlichen. So versprach Paul Locherer sogar eine parlamentarische Initiative zu starten, um Schüler künftig an der Bewertung von Referendaren und Lehrern zu beteiligen. Manfred Lucha sicherte drei jugendlichen Asylbewerbern seine Hilfe bei der Übersetzung von Schul- und Hochschulzeugnissen zu.

Vier der jugendlichen Teilnehmer werden im Juli als Delegierte des Landkreises zum Jugendlandtag nach Stuttgart fahren. Dort sind dann politisch interessierte Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg vertreten und diskutieren zwei Tage lang mit Landtagsabgeordneten und Regierungsvertretern.

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