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    Politik trifft Jugendarbeit

    Mit dem ganzjährig angelegten Projekt „Da geht was – Politik trifft Jugendarbeit" sollen Kommunalpolitiker und –politikerinnen den Jugendarbeitsalltag hautnah erleben und aktiv dran teilnehmen. Mit dieser Aktion möchte der Kreisjugendring Ravensburg und seine Mitgliedsverbände eine Aufwertung der Kinder- und Jugendarbeit. Weiterlesen
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Aktuelle Infos des Kreisjugendrings

Jugendliche beteiligen? und wenn ja: Wie?

ljr-001239(Foto: DBJR die Projektoren / LJR BW)Wie die Jugendbeteiligung auf Kommunalebene im Land entstanden ist und sich entwickelt hat, erzählt in einem Gastbeitrag auf Jukinet.de Beteiligungsexperte Udo Wenzl vom Landesjugendring.

Der Startschuss für die kommunale Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg fiel im Jahre 1985: Im internationalen Jahr der Jugend hatten die Vereinten Nationen beschlossen, dass „alle geeigneten Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Jugendlichen eine wirksame Partizipation am politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben zu ermöglichen."

Noch im gleichen Jahr wurde in Weingarten im Landkreis Ravensburg der erste Jugendgemeinderat gegründet. Das Jugendreferat der Landeszentrale für politische Bildung nahm sich der Gründung von Jugendgemeinderäten an, die sich 1991 zu einem Dachverband zusammen schlossen – heute gibt es rund 90 Jugendgemeinderäte. In den ersten zehn Jahren waren die Jugendgemeinderäte die überwiegende Form der Jugendbeteiligung.

Die Wende in der Partizipationsdiskussion leitete die Untersuchung von Dr. Michael C. Hermann im Jahr 1995 ein. In seiner „interdisziplinären Evaluation zu den Jugendgemeinderäten in Baden-Württemberg" hatte er 107 Mitglieder von Jugendgemeinderäten und über 400 gleichaltrige Nichtmitglieder schriftlich befragt sowie die Sitzungsprotokolle ausgewertet. Das Ergebnis war, dass damals nur bereits politisch interessierte Jugendliche mit den Jugendgemeinderäten erreicht wurden und ein großer Teil der Jugendlichen außen vor blieb. Die Anregung war, den Blick für weitere Formen von Partizipation zu öffnen.

wir wollen mitredenJugendliche beteiligen? und wenn ja: Wie? (Foto: DBJR die Projektoren / LJR BW) Die Landesregierung schrieb 1995 in ihrer jugendpolitischen Konzeption: „Nach Auffassung der Landesregierung ist es aus staats- und gesellschaftspolitischen Gründen wünschenswert, Jugendliche stärker in das kommunalpolitische Geschehen einzubeziehen. Die Landesregierung unterstützt die Arbeit von Jugendgemeinderäten, Jugendausschüssen und Jugendforen und damit die direkte Beteiligung Jugendlicher am politischen Leben." In den Landkreisen Ravensburg und Emmendingen, im Enz- und Rems-Murr-Kreis begann man mit der Entwicklung der Jugendforen. In mehreren Stadt- und Landkreisen wie Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Enzkreis, Freiburg und Ravensburg wurden Videoumfragen verknüpft mit einem Jugendforum und anderen Fachveranstaltungen eingesetzt. In dieser Zeit ist dort eine Kultur der aktivierenden Medienarbeit entstanden. Durch die Befragung junger Menschen wurden vielfältige authentische Informationen für Erwachsene zusammengetragen und viele Jugendliche für die Beteiligung motiviert. Es folgten eine ganze Reihe von Veröffentlichungen zu verschiedenen Modellen der Beteiligung. Eine davon war 1997 der „Leitfaden Partizipation – viele Wege ein Ziel" des Landesjugendrings Baden-Württemberg.

1998 nahm der Landtag die Jugendgemeinderäte in die Gemeindeordnung auf. Diese Änderung wurde von einigen jugendpolitischen Organisationen, aber auch vom Städtetag Baden-Württemberg kritisiert, da sich der Gesetzestext ausschließlich auf die Verankerung von Jugendgemeinderäten bezieht. So schrieb der Städtetag: Der Gesetzesentwurf „übersieht dabei, dass es schon jetzt vielfältige weitere Möglichkeiten zur Einbeziehung Jugendlicher in das kommunale Geschehen gibt. (...) Die grundsätzlich verpflichtende Einführung von Jugendgemeinderäten kann deshalb nicht befürwortet werden." Auf kommunaler Ebene wurde diese Ergänzung eher mit Zurückhaltung zur Kenntnis genommen. Es entstand der Eindruck, dass viele Bürgermeister und politisch Verantwortliche diese Änderung wenig beeindruckt hat. Die JugendreferentInnen des Gemeinde-, Städte- und Landkreistages schrieben 1999 in ihr Positionspapier Jugendbeteiligung: „Fortschreibbare, flexible Konzepte und überschaubare Projekte werden zunehmend die starren, allumfassenden Konzeptionen ersetzen. (...) Eine wesentliche Aufgabe der Jugendreferenten bleibt die Suche nach geeigneten Möglichkeiten der Partizipation".

Viele Jugendringe haben sich mit ihren Mitgliedsverbänden, neben ihrer gesetzlich geregelten Aufgabe der politischen Interessenvertretung, an der Entwicklung von erweiterten Partizipationsformen beteiligt. So werden z.B. Jugendgemeinderäte durch Stadtjugendringe begleitet und Jugendringe führen Jugendforen oder Jugendhearings durch. In zehn Gemeinden entstanden durch Projekte aktiver Jugendbeteiligung sogenannte „Junge Listen", also überparteiliche Zusammenschlüsse junger BürgerInnen, die bei den Kommunalwahlen 1999 und 2004 antraten.

Die Möglichkeiten der Beteiligung von Mädchen und Jungen haben sich seit 1985 weiterentwickelt. Deutlich wurde, dass es den Königsweg nicht gibt. Standen früher verfasste und offene Formen in Konkurrenz zueinander, wird Beteiligung heute als Prozess verstanden, in dem die Chancen in einem Partizipationsmix liegen, bei dem alle vorhandenen örtlichen Ressourcen der Jugendarbeit und Jugendpolitik mit einbezogen werden. Partizipation von Kindern und Jugendlichen als Prozess zu verstehen und anzulegen bedeutet, dass es mit der Einrichtung einer einmaligen Form nicht getan ist, denn hier kann es leicht zur „Stagnation" des Beteiligungswillens kommen. Partizipation muss an der Lebenswelt der jungen Generation anknüpfen und im unmittelbaren Lebensalltag der Mädchen und Jungen erfahrbar sein – in der Schule, im Jugendhaus oder in einem Jugendverband. Partizipation von Kindern und Jugendlichen an politischen Prozessen und Entscheidungen bedeutet, sie als eigenständige, denkende und ihre Welt gestaltende Subjekte zu sehen und nicht als unmündige Objekte politischer Interessen.

wenzl udoUdo Wenzl
Referent für Jugendbeteiligung
Jahrgang 1963
Diplom-Sozialpädagoge.
Seit 2001 Referent beim
Landesjugendring Baden-Württemberg,
seit 2012 ausschließlich
verantwortlich für den Bereich Jugendbeteiligung..


WEITERE INFOS 

Beteiligungsformen für Kinder und Jugendliche:

Offene Formen

Kinder- und Jugendforen, Hearings, Zukunftswerkstätten; Runde Kinder- und Jugendtische; Kinder und Jugendliche in bestehenden Parlamenten (Aktionen und Dialoge mit PolitikerInnen, Anhörungen, Fragestunden);

Parlamentarische Formen

Kinder- und Jugendparlamente, Jugendgemeinderäte;

Projektbezogene Formen

Beteiligungen z.B. bei Spielplatz- und Schulhofgestaltung; Ausstellungen, Zeitungs-, Video- und Radioprojekte

Verwaltungsorientierte Formen

Kinder- und Jugendbüros, Kinder- und Jugendbeauftragte.

 

Wir sind Kommune – Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg

Wie kann gelingende Jugendbeteiligung in Kommunen von Baden-Württemberg aussehen?

Der Landesjugendring präsentiert auf seinem Youtube-Kanal einen Film für politisch Verantwortliche in Kommunen der aufzeigt, welche Möglichkeiten es gibt, Jugendliche in kommunalen Entscheidungsprozessen zu beteiligen. 






Literaturempfehlungen:

Ein Kapitel zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen findet sich in der Broschüre „Hinweise und Empfehlungen zur Bürgermitwirkung in der Kommunalpolitik. Herausgeber: Städtetag Baden-Württemberg, Stuttgart 2012

Qualitätsstandards für Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
Herausgeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin 2010

Die Zukunft der Jugendarbeit

 mv alle hpdie Herbstmitgliedersammlung des Kreisjugendring Ravensburg diskutiert, wie man sich den zukünftigen Herausforderungen stellen kann. Einigkeit bestand darüber, dass Jugendarbeit dazu beitragen könne, dass junge Menschen beteiligt werden, dass sie ihre Lebenswelt gestalten können und bei einem gelingenden Aufwachsen unterstützt werden.

Die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen verändert sich – ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung nimmt ab, die Anforderungen an sie steigen, ihre Interessen und ihre Lebenswege werden vielfältiger und die Schule ist auf dem weg zur Ganztagesschule. Soweit ganz knapp skizziert, die zentralen Herausforderungen, die bei den bisherigen Mitgliederversammlungen des Kreisjugendrings schon häufiger Thema waren.

Diese gesellschaftlichen und demographischen Entwicklungen verändern die Rahmenbedingungen für die Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg. Unbestritten ist, dass sich die Kinder- und Jugendarbeit auf diese Veränderungen einstellen werden muss. Die Diskussionen darüber wie dies gelungen kann, haben längst begonnen. Die Landesregierung arbeitet zusammen mit den Landesjugendorganisationen an einem „Zukunftsplan Jugend" über den die Jugendarbeit gestärkt aber mit neuen Aufgaben hervorgehen soll.

buddy hpJürgen Dorn, Geschäftsführer des Landesjugendrings Baden-Württemberg, war als Referent und Diskussionspartner zu GastUm die 32, im Kreisjugendring Ravensburg organisierten Jugendverbände, über die aktuellsten Entwicklungen zu informieren war die Herbstmitgliederversammlung als Fachveranstaltung zu den Zukunftsperspektiven der Kinder- und Jugendarbeit konzipiert. Als Referenten und Diskussionspartner konnte dafür der Geschäftsführer des Landesjugendrings Baden-Württemberg Jürgen Dorn gewonnen werden. Der Landesjugendring Baden-Württemberg e.V. ist der Zusammenschluss der Jugendverbände zu einer Arbeitsgemeinschaft auf Landesebene.
Jürgen Dorn erläuterte die Positionen des Landesjugendrings, die dieser in Stuttgart als Lobbyist für die Jugendverbände vertritt und auch politisch verteidigt. Er fragte aber auch die Delegierten der Mitgliedsverbände und weitere Interessierte, die nach Aulendorf in die Säulenhalle gekommen waren, welche Positionen sie dazu haben.
Wie sind beispielsweise die Kooperationserfahrungen mit der Schule vor Ort? Gelingt Kooperation auf Augenhöhe oder sind die Jugendverbände Dienstleister um die Lücken in der Ganztagesbetreuung zu schließen, war eine dieser Fragen? Eine Andere war die Frage nach der finanziellen Unterstützung? Braucht es mehr Geld für die Jugendverbände im den ländlichen Regionen oder sind die Verbände mit dem was sie an Unterstützung bekommen zufrieden?

jogi mv hpDie Delegierten der Mitgliedsverbände diskutierten darüber, wo sie von Kreis- und Landesjugendring Unterstützung benötigen, um sich diesen Herausforderungen zu stellen. In der sich daran anschließenden Diskussion mit den Vertretern der Jugendverbände im Landkreis Ravensburg wurden dann ganz konkrete Rückmeldungen ausgetauscht. Michael Otto von der Kreisjugendfeuerwehr und Josef Neissen von der THW Jugend meldeten zurück, dass die heute angesprochenen Anforderungen an die Jugendverbände sehr hohe sind und es schlichtweg schon häufig daran scheitere, dass Arbeitgeber wenig Rücksicht auf Ehrenamtliches Engagement nähmen. Sie können sie derzeit nicht vorstellen, wie sie Ehrenamtliche in Ihren Reihen gewinnen sollten, die neben den beruflichen Anforderungen auch noch Nachmittags an einer Schule aktiv sein sollten. Sie erwarten sich vom Kreis- und Landesjugendring Unterstützung das Freistellungsgesetz (früher Sonderurlaub) für ehrenamtliches Engagement bekannter zu machen und Arbeitgeber darüber zu informieren und zu sensibilisieren welch gesellschaftlich wichtiger Auftrag hinter dem Engagement stecke. Auch solle der mit der Mittelbeantragung verbunden Verwaltungsaufwand reduziert werden, da sich innerhalb der Verbände kaum noch jemand fände, der dies ehrenamtlich leisten könne. 
Klaus Poppenmaier vom gastgebenden Mitgliedsverband AKA Aulendorf berichtet aus seiner eigenen Erfahrung in Aulendorf. Er betonte dass er natürlich Politisch aktiv gewesen sei, in dem er immer wieder für das Thema Jugendarbeit warb und in Aulendorf Strukturen geschaffen habe, die heute einen offenen Jugendtreff und einen Jugendplatz möglich gemacht hätten. Er ermuntert die anderen Mitgliedsverbände dies nicht aus den Augen zu verlieren und gegebenenfalls auch politisch laut zu werden und Forderungen auszusprechen.

Einigkeit bestand darüber, dass die Jugendarbeit in den Verbänden etwas zu bieten habe was Schule nicht kann. Verbandliche Jugendarbeit könne dazu beitragen, dass junge Menschen beteiligt werden, dass sie ihre Lebenswelt gestalten können und bei einem gelingenden Aufwachsen unterstützt werden. Allein schon deswegen wolle man sich den Herausforderungen stellen.

eckpunkte zukunftsplan jugend klein-1Im Bereich Arbeitshilfen auf unserer Homepage haben wir den "Zukunftsplan Jugend" und weitere Dokumente zusammgestellt. Sie sollen helfen innerhalb der Verbände zu einer Positionierung beizutragen um so den zukünftigen Herausforderungen begegnen zu können. 

>>>> Arbeitshilfen 

60 Jahre - auf einen Blick

Chronologisches, Daten und Fakten

1952

Erste brauchbare Unterlagen über den KJR vom 26.7.52. Die Anfänge liegen wahrscheinlich im Jahre 1949. W. Wassermann (verstorben) wird 1. Vorsitzender

1953

Jugendwoche mit 10.000 Besuchern / KJR sammelt 3000 „Schundhefte“, die öffentlich verbrannt werden. 

1956

Wunsch nach einem Hauptamtlichen erstmals formuliert / mehrseitiger Briefwechsel wg. Zuschuss für den Kauf einer Schreibmaschine und Aktenschrank.  

1957

Alfred Dörr wird 1. Vorsitzender (verstorben) 

1958

Der Vorstand wird um Beisitzer erweitert / AK Kinder-Kino wird mit Kino Burthgegründet und im Burgtheater gibt’s Kinder-Kino. 

Erster von zahlreichen Jugendbällen im Konzerthaus mit mehr als 600 Besuchern, zum 2. Jugendball in Weingarten fährt eine Sonderstraßenbahn.

1959

Namensänderung in Kreis- und Stadtjugendring
Tombola zugunsten Hallenbad.

1961

Erste Kandidatenbefragung zur Bundestagswahl Paketsammlung für Südtirol.  

1963

KJR bemüht sich um die Einrichtung eines Jugendhauses in RV.  

1964

KJR bemüht sich um Zuschüsse für Jugendheime. 15.000.- DM werden abgelehnt. Dagegen gibt’s eine heftige Stellungnahme in der Presse.
/ Aktion Saubere Leinwand gegen den Film „Das Schweigen“
 

1967

Weitere Bemühungen um ein Jugendhaus / Diskussion über das „Gammlerunwesen auf dem Marienplatz“ 

1968

Resolution zu den 68er Unruhen / Forderung nach einem Kreisjugendpfleger 

1969

Uli Schlotter wird als Jugendpfleger bei der Stadt angestellt 

1970

Einführung von Zuschussrichtlinien 

1971

Landratsamt lehnt die Schaffung einer hauptamtlichen Kreisjugendpflegerstelle ab 

1972

Eröffnung der Jugendhäuser Ravensburg und Weingarten 

1973

Stadt- und Kreisjugendring verselbstständigen sich im Zuge der Kreisreform 

1974

Georg Janusch wird 1. Vorsitzender des neuen Kreisjugendrings / Kreiszuschuss beträgt insgesamt 15.000.- DM 

1975

Erste kreisweite Spielewoche mit über 5.000 TeilnehmerInnen 

1976

KJR wird gemeinnütziger e.V. und anerkannter Träger der Jugendbildung nach §9 JWG / Mathias Weisheit wird 1. Vorsitzender 

1977

Einrichtung eines Büros in der Friedensstr. 

1979

Erstes Europastraßenfest Ravensburg und Wangen 

1982

Erstes Jahresprogramm erscheint / KJR startet Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit 

1984

Schaffung einer 100% Bildungsreferentenstelle / 50% Schreibkraft zusammen mit der Sportkreisjugend, die über ABM finanziert werden / Projektstart „awah“ für arbeitslose Jugendliche ebenfalls mit einer 100% ABM-Stelle / KJR muss einen Kredit i.H.v. 70.000.- DM aufnehmen, um den immens gestiegenen Förderanträgen Rechnung zu tragen / Fragebogenaktion im Vorfeld der Kreistagswahlen zum Thema Jugendfreundlichkeit stößt auf massive Kritik bei Kreisräten 

1985

Neuer Fördervertrag mit dem Landkreis, in dem nach langen Verhandlungen neben Zuschüssen für die Verbände auch Kosten für einen hauptamtlichen Jugendreferenten, eine Schreibkraft und Verwaltungskostenpauschale übernommen werden.. Gesamtvolumen 116.000.- DM zzgl. des Defizits von 1984 i.H.v. 53.000.- DM 

1986

Das Projekt „awah“ wird beendet und geht an den Ravensburger Jugendhilfeverein / Der Stadtjugendring übernimmt das Europastraßenfest 

1987

Der „Spielofant“ wird eingerichtet 

1989

Das Projekt Kinder-Kino startet mit 400 Kindern bei der Erst-Aufführung in Bad Wurzach 

1990

Neue Geschäftsstelle in der Gartenstr. / die Aufstockung der Jugendreferenten-Stelle scheitert im Kreistag, ebenfalls alle Versuche in den Jahren danach 

1991

Michael Hermann wird 1. Vorsitzender 

1992

40Jahr-Feier in Vogt /  „Ich mach mit“ –Kontaktbörse für Spätaussiedlerjugendliche 

1993

Joachim Sautter wird Jugendreferent, die Sportkreisjugend gibt ihren 50%-Stellenanteil an den Kreisjugendring zurück / Der JHA kürzt die Jugendfördermittel um 35.000.- DM / Der alte Spielofant wird durch einen doppelachsigen Anhänger ersetzt. / Wirbel um Zuschussvergabe mit öffentlicher Akteneinsicht im Landratsamt 

1994

Erheblich umfangreicheres Jahresprogramm / Ausbau der Serviceleistungen im Zelt-, Bus- und Spielgeräteverleih / Aktionen bei Ferienprogrammen / Mitwirkung bei der Jugendhilfeplanung / Kinderfilmfestival auf der Veitsburg 

1995

Erste Jugendhearings in Kisslegg und Baienfurt, Konzeptentwicklung für kommunale Jugendarbeit und Jugendbeauftragtenstellen mit bis heute enormem Erfolg und mittlerweile 16 Jugendbeauftragten-Stellen kreisweit 

1996

Einrichtung einer 100% AB-Maßnahme für die Entwicklung kommunaler Jugendstrukturen, Mädchenarbeit und offene Jugendarbeit (Margarete Bareis) / Initiativen im Medienbereich / Anerkennung als Zivildienststelle 

1997

Michael Hermann tritt vorzeitig zurück. Ausschlaggebend waren die jahrelangen Differenzen mit der Landkreisverwaltung bzgl. Förderung und angemessene Unterstützung der KJR-Arbeit / Egbert Müller Hermle wird Nachfolger / es erfolgt der Umzug in die neue Geschäftsstelle im Gebäude des Gesundheitsamtes / Mitwirkung bei der Regionalen Jugendkonferenz 

1998

Die Stelle von Margarete Bareis verlängert sich für weitere 2 Jahre über das vom Landesjugendamt geförderte Projekt „Initiative Jugendarbeit“ / Zähe Verhandlungen mit der Landratsamtverwaltung bzgl. einer budgetierten Grundförderung der KJR-Arbeit / Das Kinder-Kino gewinnt einen der Hauptpreise beim SWR Wettbewerb „Unsere Kinder“ / Beteiligung als eine von 4 Modellregionen in BaWü zum Thema Partizipation 

1999

Uschi Klett geb. Daub wird erste weibliche Vorsitzende in der KJR-Geschichte /Präsentation im Internet unter www.jugend-oberschwaben.de 
Aufbau einer Ludothek in Kooperation mit der Caritas / 10jähriges Kinder-Kino-Jubiläum im neuen Cineparc Ravensburg
 

2000

Die Budgetierungsverhandlungen gehen in die entscheidende Phase. Es kann keine Einigung mit dem Kreisjugendamt bzgl. Förderumfang und vertraglicher Grundlage erzielt werden. Es finden Gespräche mit allen Kreistagsfraktionen statt. Am Ende stimmt der JHA dem vorgelegten Antrag über ein Grundbudget von 400.000.- DM mit großer Mehrheit zu.

Einrichtung der Zirkus- und Theaterschule Moskito mit dem Theater Ravensburg / Mädchenprojekt zum Thema Essstörungen 

2001

Anschaffung des Medi@Mobils> und Ausbau der medienpädagogischen Angebote, Fortbildungen / Mitwirkung im Projektbeirat des „aha“ -Jugendinformationszentrums Ravensburg / Neuanschaffung des „Minifant“ zum Ausbau des Spielgeräteverleihs / Schwerpunktthema „Ehre – und sonst nichts?“ mit dem Ziel, eine Aufwertung ehrenamtlichen Engagements und der JugendleiterCard zu erreichen.

2002

Ralf Schweiger gibt sein Amt aus beruflichen Gründen auf, Nachfolger wird Martin Diez / Der KJR feiert 50-jähriges Jubiläum / Lotte Coenen ist ausgebildete Ludothekarin 

2003

KJR – on Tour: Der KJR bietet den Verbänden an, bei deren Veranstaltungen vor Ort seine Arbeit vorzustellen / Um das Ehrenamt zu loben findet eine Ehrenamtskonferenz mit Landtagsabgeordneten statt

2004

Margit Knittel verlässt nach 3 Jahren den KJR / Die Freizeitenbörse wird ins Leben gerufen / Jugendhearings finden in Schlier und Baienfurt statt / Das Kinderkino wird 15 Jahre alt / Nach 6 Jahren wird das KJR-Internetportal neu gestaltet / Matthias Weisheit stirbt, er war 15 Jahre KJR-Vorsitzender 

2005

Der KJR veranstaltet als Jahresaktion „ Wir schicken den Kreistag in die Ferien“: Kreistagsmitglieder besuchen die Mitgliedsverbände bei Zeltlagern, um sich vom großen ehrenamtlichen Engagement in den Sommerferien zu überzeugen / Das Filmfestival „abgedreht“ findet erstmals unter dem Motto „Nachbarschaften irdisch und außerirdisch“ statt / Die Ludothek feiert ihr 5-jähriges Bestehen / Moskito feiert ebenfalls sein 5-jähriges Bestehen 

2006

Im Februar veranstaltet der Kreisjugendring im Pfarrstadel in Grünkraut eine Diskussionsveranstaltung mit den LandtagskandidatInnen / „Bauplan Zukunft – Jungsein in Berg“: unter diesem Motto trafen sich Jugendliche zum Jugendhearing in Berg / Der Gemeinderat gibt grünes Licht für eine Anschubfinanzierung in Höhe von 50.000€ im Haushaltsplan 2007 

2007

Im Juli veranstaltet der KJR ein FrauenMädchenCafè im Jugendhaus in Ravensburg: Frauen und Mädchen diskutieren über Mädchensein früher und heute, Frausein und Mädchenarbeit / Der KJR ist ab August mit seiner neuen Website www.jukinet.de im Netz / Der KJR schafft eine Ausbildungsstelle in der Geschäftsstelle / Am 10.9.2007 beginnt Melanie Kling ihre Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation / In Bodnegg treffen sich ca. 40 Jugendliche zum Jugendhearing / Zum Jahresende wird die Auflösung des Stadtjugendrings Ravensburg bekanntgegeben. 

2008

Im Oktober 2008 zieht der Kreisjugendring von der Franz-Stapf-Straße 8 in die Kuppelnaustraße 36 um / Uli Hartmann verlässt den Kreisjugendring und zieht mit dem mobilen Kinderkino um zur Kulturzentrum Linse / Jahresprojekt „Da geht was – Politik trifft Jugendarbeit“ / Änderung der Zuschussrichtlinien: Einzelmitgliedschaften erhalten einen Zuschuss für Sach- und Verwaltungskosten in Höhe von 100€ / Am 20.09.08 findet in Bad Waldsee der 1.Weltkindertag statt. KJR ist Mitorganisator 

2009

Im Februar 2009 steigt Susanne Penzel-Stetter in Grünkraut mit einer 32,5%- Stelle nach Krankheit wieder ein / Mai 2009: Andreas Hörter verstärkt das Team als neuer hauptamtlicher Mitarbeiter mit 50% / Am 13. Mai 2009 findet ein Politik-Café in der Kuppelnauschule mit KreistagskandidatInnen zum Thema Kommunalwahlen 2009 in Ravensburg statt / Fachveranstaltung „Brutal digital“ findet am 04.12.2009 in Ravensburg statt. 

2010

Im Sommer 2010 wird Melanie Kling nach erfolgreicher Abschlussprüfung zur Kauffrau zur Bürokommunikation verabschiedet / Budgetverhandlungen für 2011 stehen an / Ein neuer Spielofant wird angeschafft / Mitmachen Ehrensache findet zum ersten Mal am 03.12.2010 im Landkreis Ravensburg statt / Die Ludothek besteht seit 10 Jahren / Die Theater- und Zirkusschule „Moskito“ feiert ebenfalls in diesem Jahr am 09.10.2010 mit einer großen Jubiläums-Gala ihr 10jähriges Bestehen. Die Trägerschaft des Kreisjugendringes wird beendet / In Ravensburg wird eine AG Kommunale Jugendarbeit gegründet / Ein neues Medi@Mobil steht Verbänden und Vereinen zur Verfügung, die Medienprojekte durchführen wollen / Am 09.11.2010 findet eine offene MV statt mit Vorstellung der Sinus-Millienstudie 

2011

Thomas Böse-Bloching scheidet als Beisitzer aus dem Vorstand aus / Margarete Bareis verlässt nach rund 15 Jahren den Kreisjugendring, um sich als Dozentin selbstständig zu machen. Im August 2011 tritt ihr Nachfolger Matthias Hellmann seine Stelle als Jugendreferent an / KJR on Tour wird wieder ins Leben gerufen / Die Zukunftskonferenz in Kooperation mit dem Schülerrat behandelt die Themen: Gesellschaft, Schule, politische Beteiligung und Integration / Für ein neues Projekt Q im internationalen Bereich werden vom Landesjugendring und vom Ministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Fördermittel bereitgestellt / Unter dem Titel „Meine 2. Heimat das Juze“ findet am 17.10.2011 in Weingarten der Fachtag zu den Potenzialen und Perspektiven der Offenen Kinder- und Jugendarbeit statt 

2012

Das Ravensburger Projekt „Ravensburg macht Sinn“ stiftet 2.000€ für die Anschaffung eines neuen Spieleanhängers / Der Minifant wird neu angeschafft und bei der Aktion „Spiel und Spaß mit dem Osterhas“ am Ostersamstag der Öffentlichkeit präsentiert. / 60 Jahre Kreisjugendring die Feier wird am Freitag, den 5.10.12 im Landjugendheim Fronhofen stattfinden 

 

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