• Qualifizierung

    Qualifizierung "Kinder- und Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten"

    Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen der Kinder-, Jugend- und Jugendsozialarbeit, die sich speziell für die Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen fortbilden wollen oder die als Trainer*innen ihr Wissen in diesem Bereich weitergeben möchten. Weiterlesen
  • Wir suchen eine/n Bundesfreiwillige/n!

    Wir suchen eine/n Bundesfreiwillige/n!

    Viele Jugendliche wollen nach der Schule erst einmal einen Freiwilligendienst machen. Du auch? In dem Jahr als Bundesfreiwilliger beim Kreisjugendring in Ravensburg kannst du praktische Erfahrungen und Kenntnisse in der landkreisweiten Jugendarbeit erhalten und bekommst erste Einblicke in die Berufswelt. Weiterlesen
  • Demokratie leben!

    Demokratie leben!

    Ab sofort können neue Projektanträge gestellt werden für Veranstaltungen zur Förderung des Demokratie- und Toleranzverständnisses im Landkreis Ravensburg. Auch im Jugendfonds stehen Mittel für Gruppen und Initiativen zur Verfügung. Weiterlesen
  • Aufbaumodul - Jugendleitercard

    Aufbaumodul - Jugendleitercard

    Wer das Basismodul zur Juleica gemacht hat, kann sich ab sofort zum Jugendleiter-Aufbaumodul anmelden. Der Aufbaukurs findet wieder in Zusammenarbeit mit dem KJR Biberach vom 18. bis 20. Okt. 19 als Kompaktwochenende mit 20 UE in der Jugendherberge in Biberach statt. Weiterlesen
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Aktuelle Infos des Kreisjugendrings

Vorstandsmitglied Ralf Bäuerle berichtet über seine Erfahrungen

Ralf BäuerleDer Kreisjugendring Ravensburg ist mit der hauptamtlich besetzten Geschäftsstelle und dem ehrenamtlichen Vorstand die Vernetzungs- und Servicestelle für Jugendarbeit im Landkreis. Am 12. April wählt die Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand. Im Interview gibt Vorstandsmitglied Ralf Bäuerle einen Einblick in sein ehrenamtliches Engagement.

Wie lange engagierst du dich schon im Kreisjugendring?

Ralf Bäuerle: Gestartet habe ich als Kassier im Frühjahr 1991, also schon vor 25 Jahren.

Was war deine Motivation dich im Kreisjugendring zu engagieren?

Mein berufliches Wissen als Bankkaufmann miteinbringen zu können in eine sehr konkrete Tätigkeit. Und sicherlich auch in die Strukturen der verbandlichen Jugendarbeit reinzuschauen und vor allem einen Einblick zu bekommen, wie eine Förderung abläuft. Wer ist Geldgeber, wie wird entschieden? Das fand ich sehr interessant.

Warum gerade Jugendarbeit?

Das war damals relativ klar. Ich war selber sehr jung und komme aus einer Landgemeinde, die damals was Jugendarbeit betrifft sehr stukturschwach war, außer Fußball gab es gar nichts. Da wollte ich mich in die Stadt orientieren, um dort gute Jugendarbeit zu machen.

Was genau ist eigentlich deine Aufgaben als Vorstand?

Als Kassier sind das natürlich ganz konkret die Kassengeschäfte. Ich habe mich aber auch intensiv in den Entscheidungsprozess miteingebracht, in welche Richtung der Kreisjugendring marschieren will. In den letzten 25 Jahren hat der Kreisjugendring da eine ganz entscheidende Wegstrecke hingelegt, die ihn sehr geprägt hat. Letztendlich dort mitzuentscheiden habe ich als meine Aufgabe gesehen.

Was war die beeindruckendste Erfahrung, die du als Vorstand im KJR gemacht hast?

In Erinnerung geblieben sind mir mehrere Aktionen und Projekte. Zurückblickend das Kinderkino, das begonnen hat, als ich angefangen habe. Das Filmfestival „abgedreht“. Bleibende Geschichten waren für mich immer das Aufeinanderprallen von Verwaltung und uns als Kreisjugendring in diversen Verhandlungen, die manchmal ganz nett, meistens aber sehr schwierig waren.

Wieviel Zeit muss man für ein Engagement im KJR aufbringen?

Wenn man von den Sitzungen absieht, kann das natürlich jeder für sich entscheiden. Wie man selbst an Projekten teilnehmen und wie viel Zeit man dafür aufbringen möchte. Das ist sehr individuell.

Würdest du empfehlen, sich für die Wahl im April als Vorstandsmitglied aufstellen zu lassen?

Ich würde es jemandem empfehlen, der bereit ist, sich ehrenamtlich einzubringen, Projekte zu gestalten und Ideen für die Jugendarbeit hat. Und der Interesse hat, in die politischen kommunalen Strukturen reinzuschnuppern. Aber ich würde auch empfehlen, sich vorher zu informieren, wo man seinen Platz, seine Aufgabe finden kann. 

Wenn du dich noch einmal entscheiden könntest, würdest du dich wieder als Vorstand aufstellen lassen?

Wenn es mir keinen Spaß gemacht hätte, hätte ich das nicht 25 Jahre lang gemacht. Es war eine prägende Zeit für mich mit viel Abwechslung, interessanten Projekten und vielen unterschiedlichen Vorständen, von denen ich sehr viel lernen konnte.

Weihnachtsferien

Über die Weihnachtsferien ist unsere Geschäfsstelle vom 22. Dezember 2015 bis zum 06. Januar 2016 geschlossen. Ab dem 07. Januar sind wir wieder wie gewohnt für euch da.


Wir wünschen allen schöne Feiertage und eine guten Rutsch ins neue Jahr!

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"Nicht ohne uns!" - Neue Gemeindeordnung tritt in Kraft

Partizipation

Bis jetzt regelte die baden-württembergische Gemeindeordnung, dass Kinder und Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligt werden sollen. Damit waren die Gemeinden zwar aufgerufen Beteiligungsverfahren zu entwickeln Jugendliche regelmäßig miteinzubeziehen in politische Entscheidungen, eine Pflicht hierzu bestand aber nicht. Vielmehr handelte es sich um eine freiwillige Angelegenheit, die manche Gemeinden sehr gewissenhaft umsetzten, ander aber überhaupt nicht beachteten.

Seit dem 1. Dezember ist dies nun anders. Denn ab jetzt tritt die veränderte Gemeindeordnung in Kraft, wonach die Gemeinde Jugendliche beteiligen muss und Kinder beteiligen soll. Damit ist - zumindest im Bereich der Jugendlichen - Beteiligung keine freiwillige Leistung der Gemeinde mehr. Zumal Jugendliche auch eine eigene Jugendvertretung einfordern können und die Gemeinde hierfür ein angemessendes Budget zur Verfügung zu stellen hat. Darüber hinaus beinhaltet die neue Gemeindeordnung ein Rederecht, ein Anhörungsrecht und ein Antragsrecht der Jugendvertretung.

Wir als Kreisjugendring, denen die ernsthafte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sehr wichtig ist, begrüßen die neue Regelung. Sie zeigt, dass Kinder und Jugendlichen Teil der Gesellschaft sind und nicht einfach ausgeschlossen werden können von politischen Entscheidungen. Insbesondere nicht von solchen, die sie direkt betreffen. Die aktuelle Situation im Landkreis Ravensburg zeigt, dass viele Gemeinden Jugendlichen bereits regelmäßig und strukturiert beteiligen. In Städten wie Weingarten, Wangen, Ravensburg und Leutkirch gibt es beispielsweise unterschiedliche Formen von Jugendgemeinderäten. In vielen kleineren Orten finden regelmäßig Jugendhearings statt. Daneben gibt es aber auch einige "weiße Flecken" im Landkreis, wo die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bisher noch gar keine Rolle spielt. Hier gilt es anzusetzen und neuen Formen der Beteiligung zu entwicklen. Als Kreisjugendring werden wir diesen Prozess so gut wie möglich begleiten. Dort, wo es schon Strukturen gibt, werden wir uns zudem dafür stark machen, diese weiter auszubauen und mehr Zielgruppen in die bisherigen Beteiligungsprozesse miteinzubeziehen. Bei uns wird das Jahr 2016 damit in jedem Fall im Zeichen der Kinder- und Jugendbeteiligung stehen und wir freuen uns schon sehr darauf, so viele Kinder und Jugendliche wie möglich an für sie relevanten Entscheidungen teilhaben zu lassen.

Weitere Neuigkeiten

Wir versenden monatlich einen Newsletter mit aktuellen Fortbildungs- und Weiterbildungempfehlungen, Finanzierungstipps für Jugendarbeit und aktuelle Wettbewerbe sowie Neuigkeiten und Infos aus den Bereichen Jugendpolitik, Medienpädagogik, außerschulische Jugenbildung und Interkulturrelles, sowie Büchtipps und eine Infothek. Im Archiv gibt es alle bisherigen Newsletter zum Nachlesen.

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