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    Indoor Spiele

    Spiel und Bewegung machen Spaß. Egal ob in der Kinder- oder Jugendgruppe, auf der Freizeit, im Jugendtreff, im Verein oder in der Bildungsarbeit: Spiele eignen sich gut als Einstieg, zum Kennenlernen, als Auflockerung oder als Abschluss. Weiterlesen
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    Kunstoffreie Schneeschuhe selber bauen

    . In diesem Workshop baut ihr euch mittels bereits gebogener Hölzer, Hanfseil und Baumwollgurte ein Paar Schneeschuhe, welche dann ganz ohne Kunststoff auskommen. Weiterlesen
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    Workshop "Poetry Slam"

    Die beliebte Poetry - Workshopreihe des Vereins „sprachmächtig“ wird in diesem Jahr für alle Schüler*innen des Landkreises geöffnet. Alle Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren können sich für diesen Workshop anmelden. Weiterlesen
  • Money, Money

    Money, Money

    Fördermöglichkeiten für die Kinder- und Jugendarbeit. Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Vereinen, Verbänden oder Jugendtreffs gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten über Kreis- und Landesmittel, Stiftungen, Firmen u.v.m. Weiterlesen
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KVJS-Bericht zur Jugendarbeit in der Kommune

Der Kommunalverband Jugend und Soziales (KVJS) hat seinen 19. Bericht zur Jugend(Sozial)arbeit in den Kommunen vorgestellt.
Eine Kernaussage: Der Anteil für Ausgaben für die Kinder- und Jugendarbeit an den Gesamtaufwendungen der Jugendhilfe hat sich seit 2013 kontinuierlich verringert. Den ganzen Bericht gibt es hier pdfBericht__JA_JSA_Kurzfassung.pdf

Folgende Punkte beschreibt der Bericht aus Ausgangssituation in Hinblick auf Jugendarbeit in den Kommunen:

  • Der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die in "sozial belasteten Lebenslagen" aufwachsen, steigt langsam, aber kontinuierlich
  • Landesweit verliert Baden-Württemberg in den nächsten zehn Jahren annährend 140.000 junge Menschen (rund 12 Prozent) im Alterssegment der 18- bis 27-Jährigen.
  • Die Anzahl junger Menschen mit Migrationshintergrund, welche zur Mehrzahl der Zielgruppe von Angeboten der Offenen und insbesondere der Mobilen Jugendarbeit zählt, steigt kontinuierlich.
  • Über 90 Prozent der Ausgaben für die Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit werden von der kommunalen Ebene aufgebracht.
  • Einerseits steht Baden-Württemberg an der Spitze beim bundesweiten Engagement und Ausbau der Schulsozialarbeit.  Andererseits stagniert nach Jahren des beständigen Anstieges nun auch in Baden- Württemberg erstmals die quantitative Entwicklung in diesem Feld. 
  • Insbesondere die Mobile Jugendarbeit, mit ihrem hohen Anteil an über 18-Jährigen in ihrer Zielgruppe ist bei den älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen oft die letzte und einzige (Jugendhilfe-)Instanz, die Stabilität und Unterstützung gewährleistet. Trotz ununterbrochener Landesförderung konnte die Mobile Jugendarbeit keinen vergleichbaren Stellenzuwachs wie die Jugendarbeit oder gar die Schulsozialarbeit verzeichnen.
  • In Baden Württemberg gibt es aktuell 1.263 selbstorganisierte, von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ehrenamtlich betriebene Einrichtungen der Jugendarbeit.
  • Der Anteil der Ausgaben für die Kinder- und Jugendarbeit an den Gesamtaufwendungen für die Jugendhilfe hat sich seit 2013 kontinuierlich auf nun 3,53% verringert
  • Hinsichtlich der Leitungs- und Vorstandstätigkeiten im Bereich der außerschulischen Jugendarbeit wird ein Rückgang um - 22,10% festgestellt, bei der Anzahl der ausgegebenen JULEICAs ist zwischen 2014 und 2017 ein Rückgang von knapp 400 JULEICAS zu verzeichnen

Aus dieser Analyse ergeben sich für den KVJS folgende Schlussfolgerungen:

  • Die Zielgruppe der über 16-Jährigen droht zunehmend aus dem Blick zu geraten. Dabei ist zu bedenken, dass es eine erhebliche Zahl junger Menschen mit Unterstützungsbedarfen bei der Bewältigung ihrer Kernherausforderungen gibt, die dem Schulalter und / oder dem klassischen Jugendhilfealter entwachsen sind. Für junge Erwachsene entscheidet sich in ihrem dritten Lebensjahrzehnt endgültig, ob sie noch den Anschluss an den Arbeitsprozess und / oder anderer geeigneter Form der Integration in die Gesellschaft schaffen oder auf Dauer zu den ausgegrenzten Randgruppen zählen. Es ist wichtig, diese jungen Menschen an ihren abendlichen Treffpunkten im öffentlichen Raum, Jugendeinrichtungen und ihren Szenen zu erreichen.
  • Insbesondere der Ansatz der Mobilen Jugendarbeit, deren Zielgruppe zu über 50 Prozent aus jungen Menschen über 18 Jahren besteht, birgt hier ein ausbaufähiges Potential.
  • Der festgestellte Zuwachs an von jungen Menschen selbstorganisierten Einrichtungen offenbart zum einen die bunte Vielfalt und zeigt zum anderen das außerordentliche Potential und Engagement vieler junger Menschen im Feld der Jugendarbeit. Entsprechend gilt es, Jugendliche und junge Erwachsene mit ihren Anliegen der Umsetzung eigener Jugendtreffpunkte ernst zu nehmen und in diesem Sinne deren Selbstverwaltungsbestrebungen zu unterstützen.

Folgende Fragen sind politisch genauer in den Blick zu nehmen und zu diskutieren:

  • Wie kann das Ehrenamt in den Jugendverbänden und selbstorganisierten Einrichtungenn auf kommunaler Ebene erhalten und unterstützt werden?
  • Wie können mit Blick auf die migrationsbedingte Vielfalt potentieller Zielgruppen die Potentiale von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und entsprechender Zusammenschlüsse von Migrantenselbstorganisationen für Verbands- und Ehrenamtsstrukturen genutzt und stärker eingebunden werden?
  • Wie gelingt es, dass sich die Jugendarbeit stärker als bisher für internationale Fragen öffnet?

 

 

 

 

 

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