• Online-Diskussion zu Corona-Demo

    Online-Diskussion zu Corona-Demo

    Wo stehen die sogenannten Corona-Demos in der Region inhaltlich? Haben wir es wirklich mit gefährlichen rechten Ideologen zu tun? Dominieren die Reichsbürger? Bildet sich hier eine Querfront heraus? Oder entpuppt sich das alles als sensationsheischende Panikmache über einen eigentlich harmlosen Protest zum Schutz der bürgerlichen Freiheit? Weiterlesen
  • Wir suchen eine/n Bundesfreiwillige/n!

    Wir suchen eine/n Bundesfreiwillige/n!

    Viele Jugendliche wollen nach der Schule erst einmal einen Freiwilligendienst machen. Du auch?In dem Jahr als Bundesfreiwilliger beim Kreisjugendring in Ravensburg kannst du praktische Erfahrungen undKenntnisse in der landkreisweiten Jugendarbeit erhalten und bekommst erste Einblicke in die Berufswelt. Weiterlesen
  • Antisemitismus und Verschwörungstheorien

    Antisemitismus und Verschwörungstheorien

    Webinar am 23.6. um 15 Uhr: Angelika Vogt von der Fachstelle „kompetent vor Ort. Gegen Rechtsextremismus“ erklärt die Entstehung und Verbreitung antisemitischer Vorurteile und zeigt auf, welche Auswirkung das für das gesellschaftliche Zusammenleben hat. Weiterlesen
  • Vereinsaktivitäten bis 15.06.2020 untersagt

    Vereinsaktivitäten bis 15.06.2020 untersagt

    Liebe Mitglieder, es gilt eine Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Darin werden Vereinsaktivitäten untersagt. Die Verordnung läuft bis zum 15.6.2020. Sie kann ggf. früher wieder außer Kraft gesetzt werden aber natürlich im Bedarfsfall auch verlängert werden. Ab dem 15.6. könnt ihr hoffentlich wieder euer Vereinsleben fortsetzen. Weiterlesen
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Wie erreichen wir die "Stillen"?

Jugendgemeinderat, Jugendkonferenz, Kinderhearing – das sind alles tolle und wichtige Formate, die an vielen Orten sehr erfolgreich umgesetzt werden. Doch wie binden wir diejenigen jungen Menschen in Beteiligungsprozesse ein, die sich von diesen Methoden eher nicht ansprechen lassen und die aus verschiedenen Gründen schwer zu erreichen sind? Diese Frage wurde beim Fachtag zum §41 der Gemeindeordnung heiß diskutiert.

„Jetzt! Gemeinsam! Gestalten!“ lautete das motivierende Motto des Fachtags zur Kinder- und Jugendbeteiligung, an dem unsere Mitarbeiterin Franziska Bauer am 28.5.2019 in Stuttgart teilnahm. Die Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung hatte zu dieser Veranstaltung eingeladen und ein aktivierendes Programm vorgesehen: Statt eines theoretischen Inputs kamen die Teilnehmenden gleich ins „Schaffen“ und setzten sich in Kleingruppen mit spannenden Fragestellungen auseinander: Welche Zielgruppen erreichen wir mit den klassischen Methoden der Beteiligung, und welche eigentlich nicht? Was sind die Gründe dafür, und welche Formen und Methoden der Beteiligung braucht es, um wirklich alle in die Prozesse der Mitbestimmung in Kommunen einzubeziehen? Wieso werden Kinder und Jugendliche häufig noch als „Sonderbürger“ betrachtet und nicht als ganz normalen Teil der Gesellschaft?

Als konstruktiven Ansatz wurde ein sogenanntes „Fundament“ der Beteiligung erarbeitet: Es brauche erstens eine Grundhaltung, die die gesamte Einwohnerschaft einer Kommune oder eines Sozialraums als „beteiligungswürdig“ betrachtet. Durch eine solche Haltung in Verwaltung, Politik und Bevölkerung käme es automatisch weniger zu einem Sonderstatus von einzelnen Zielgruppen. Es müsse der Grundsatz gelten: Wenn Beteiligung, dann für alle! Zweitens sei es wichtig, dass sowohl pädagogische Fachkräfte als auch Politik „aus ihrer Komfortzone“ herauskämen und sich bemühten, auch mit schwieriger zu erreichenden Gruppen einen Prozess anzustoßen. Hierfür sei es unerlässlich, sich auch auf neue Strategien der Kommunikation einzulassen – sowohl auf „neue“ (digitale) als auch auf altbewährte, wie das Ansprechen von Jugendlichen in der Stadt oder am Bahnhof. Ein enges Netzwerken mit mobiler und offener Jugendarbeit sei hier von enormer Bedeutung, so der Konsens. Und zuletzt, so die Teilnehmenden des Fachtags, müssten alle Seiten auch eine Akzeptanz für die Ergebnisse von Beteiligungsprozessen entwickeln: So sollten Politik und Verwaltung sich auf die Bedürfnisse und Wünsche der Bürgerschaft einlassen und in einen ernsthaften Austausch treten, während diese wiederum ein Verständnis für die oft engen Rahmenbedingungen, in denen sich eine Umsetzung bewegen kann, entwickeln müsste.

In der nun auf den Fachtag folgenden Online-Phase werden die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen in Online-Foren zusammengetragen, in welchen ein weiterer Austausch und eine Konkretisierung stattfinden soll. Anschließend werden bei einem weiteren Fachtag diese Ergebnisse konkretisiert und komprimiert, sodass am Ende eine Fachveröffentlichung im Rahmen eines Praxisleitfadens erfolgen kann.

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