• Qualifizierung

    Qualifizierung "Kinder- und Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten"

    Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen der Kinder-, Jugend- und Jugendsozialarbeit, die sich speziell für die Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen fortbilden wollen oder die als Trainer*innen ihr Wissen in diesem Bereich weitergeben möchten. Weiterlesen
  • Wir suchen eine/n Bundesfreiwillige/n!

    Wir suchen eine/n Bundesfreiwillige/n!

    Viele Jugendliche wollen nach der Schule erst einmal einen Freiwilligendienst machen. Du auch? In dem Jahr als Bundesfreiwilliger beim Kreisjugendring in Ravensburg kannst du praktische Erfahrungen und Kenntnisse in der landkreisweiten Jugendarbeit erhalten und bekommst erste Einblicke in die Berufswelt. Weiterlesen
  • Demokratie leben!

    Demokratie leben!

    Ab sofort können neue Projektanträge gestellt werden für Veranstaltungen zur Förderung des Demokratie- und Toleranzverständnisses im Landkreis Ravensburg. Auch im Jugendfonds stehen Mittel für Gruppen und Initiativen zur Verfügung. Weiterlesen
  • Aufbaumodul - Jugendleitercard

    Aufbaumodul - Jugendleitercard

    Wer das Basismodul zur Juleica gemacht hat, kann sich ab sofort zum Jugendleiter-Aufbaumodul anmelden. Der Aufbaukurs findet wieder in Zusammenarbeit mit dem KJR Biberach vom 18. bis 20. Okt. 19 als Kompaktwochenende mit 20 UE in der Jugendherberge in Biberach statt. Weiterlesen
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Wie erreichen wir die "Stillen"?

Jugendgemeinderat, Jugendkonferenz, Kinderhearing – das sind alles tolle und wichtige Formate, die an vielen Orten sehr erfolgreich umgesetzt werden. Doch wie binden wir diejenigen jungen Menschen in Beteiligungsprozesse ein, die sich von diesen Methoden eher nicht ansprechen lassen und die aus verschiedenen Gründen schwer zu erreichen sind? Diese Frage wurde beim Fachtag zum §41 der Gemeindeordnung heiß diskutiert.

„Jetzt! Gemeinsam! Gestalten!“ lautete das motivierende Motto des Fachtags zur Kinder- und Jugendbeteiligung, an dem unsere Mitarbeiterin Franziska Bauer am 28.5.2019 in Stuttgart teilnahm. Die Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung hatte zu dieser Veranstaltung eingeladen und ein aktivierendes Programm vorgesehen: Statt eines theoretischen Inputs kamen die Teilnehmenden gleich ins „Schaffen“ und setzten sich in Kleingruppen mit spannenden Fragestellungen auseinander: Welche Zielgruppen erreichen wir mit den klassischen Methoden der Beteiligung, und welche eigentlich nicht? Was sind die Gründe dafür, und welche Formen und Methoden der Beteiligung braucht es, um wirklich alle in die Prozesse der Mitbestimmung in Kommunen einzubeziehen? Wieso werden Kinder und Jugendliche häufig noch als „Sonderbürger“ betrachtet und nicht als ganz normalen Teil der Gesellschaft?

Als konstruktiven Ansatz wurde ein sogenanntes „Fundament“ der Beteiligung erarbeitet: Es brauche erstens eine Grundhaltung, die die gesamte Einwohnerschaft einer Kommune oder eines Sozialraums als „beteiligungswürdig“ betrachtet. Durch eine solche Haltung in Verwaltung, Politik und Bevölkerung käme es automatisch weniger zu einem Sonderstatus von einzelnen Zielgruppen. Es müsse der Grundsatz gelten: Wenn Beteiligung, dann für alle! Zweitens sei es wichtig, dass sowohl pädagogische Fachkräfte als auch Politik „aus ihrer Komfortzone“ herauskämen und sich bemühten, auch mit schwieriger zu erreichenden Gruppen einen Prozess anzustoßen. Hierfür sei es unerlässlich, sich auch auf neue Strategien der Kommunikation einzulassen – sowohl auf „neue“ (digitale) als auch auf altbewährte, wie das Ansprechen von Jugendlichen in der Stadt oder am Bahnhof. Ein enges Netzwerken mit mobiler und offener Jugendarbeit sei hier von enormer Bedeutung, so der Konsens. Und zuletzt, so die Teilnehmenden des Fachtags, müssten alle Seiten auch eine Akzeptanz für die Ergebnisse von Beteiligungsprozessen entwickeln: So sollten Politik und Verwaltung sich auf die Bedürfnisse und Wünsche der Bürgerschaft einlassen und in einen ernsthaften Austausch treten, während diese wiederum ein Verständnis für die oft engen Rahmenbedingungen, in denen sich eine Umsetzung bewegen kann, entwickeln müsste.

In der nun auf den Fachtag folgenden Online-Phase werden die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen in Online-Foren zusammengetragen, in welchen ein weiterer Austausch und eine Konkretisierung stattfinden soll. Anschließend werden bei einem weiteren Fachtag diese Ergebnisse konkretisiert und komprimiert, sodass am Ende eine Fachveröffentlichung im Rahmen eines Praxisleitfadens erfolgen kann.

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