• Qualifizierung

    Qualifizierung "Kinder- und Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten"

    Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen der Kinder-, Jugend- und Jugendsozialarbeit, die sich speziell für die Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen fortbilden wollen oder die als Trainer*innen ihr Wissen in diesem Bereich weitergeben möchten. Weiterlesen
  • Wir suchen eine/n Bundesfreiwillige/n!

    Wir suchen eine/n Bundesfreiwillige/n!

    Viele Jugendliche wollen nach der Schule erst einmal einen Freiwilligendienst machen. Du auch? In dem Jahr als Bundesfreiwilliger beim Kreisjugendring in Ravensburg kannst du praktische Erfahrungen und Kenntnisse in der landkreisweiten Jugendarbeit erhalten und bekommst erste Einblicke in die Berufswelt. Weiterlesen
  • Demokratie leben!

    Demokratie leben!

    Ab sofort können neue Projektanträge gestellt werden für Veranstaltungen zur Förderung des Demokratie- und Toleranzverständnisses im Landkreis Ravensburg. Auch im Jugendfonds stehen Mittel für Gruppen und Initiativen zur Verfügung. Weiterlesen
  • Aufbaumodul - Jugendleitercard

    Aufbaumodul - Jugendleitercard

    Wer das Basismodul zur Juleica gemacht hat, kann sich ab sofort zum Jugendleiter-Aufbaumodul anmelden. Der Aufbaukurs findet wieder in Zusammenarbeit mit dem KJR Biberach vom 18. bis 20. Okt. 19 als Kompaktwochenende mit 20 UE in der Jugendherberge in Biberach statt. Weiterlesen
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Jugendkonferenz mit Minister Lucha

Etwa 60 Jugendliche aus dem ganzen Landkreis waren am vergangenen Freitag angereist, um bei der Jugendkonferenz in Kißlegg über politische Themen zu diskutieren, die sie bewegen. Bei der anschließenden Gesprächsrunde mit Sozial- und Integrationsminister Manfred Lucha stellten die TeilnehmerInnen kritische Fragen und erhielten sogar die ein oder andere konkrete Zusage.

Im Vorfeld der Konferenz hatte eine kleine Gruppe aus Jugendgemeinderäten und SMV-Mitgliedern bereits die Themen „Integration“, „Digitalisierung“, „Nachhaltigkeit“ und „Bildung“ zur Bearbeitung ausgewählt. Auf Stellwänden konnten die TeilnehmerInnen dann am Freitag alle Fragen, Schlagworte und Hinweise loswerden, die ihnen zu diesen Überschriften einfielen: „Mehr regionales Essen in der Schul-Mensa“ stand da beispielsweise, oder auch „kostenloser ÖPNV für Schüler“, „Aufklärungsunterricht für alle sexuellen Ausrichtungen“ und „Man sollte etwas gegen die Radikalisierung im Osten Deutschlands tun“.

Es zeigte sich, dass die engagierten Jugendlichen eine aufmerksame und kritische Haltung zu vielen der Themen mitbrachten und ehrlich gespannt waren auf die Antworten des Ministers. Dieser zeigte sich dann auch beeindruckt von der Fülle an Beiträgen und stimmte den SchülerInnen in vielen Punkten zu: Auch er halte es beispielsweise für sinnvoll, einen Schüleraustausch innerhalb Deutschlands zu organisieren, um die unterschiedlichen Lebensweisen in den Bundesländern kennenzulernen. Ebenso finde auch er, dass praktikable Lösungen zur Lebensmittel-Rettung gefunden werden müssten, es könne nicht sein, dass so viel weggeworfen werde. Allerdings konnte er der Arbeitsgruppe, die das Thema „kostenlose Schülerbeförderung“ ansprach, wenig Mut machen: Der Landkreis könne sich dies momentan nicht leisten und biete ja auch schon ein günstiges Ticket für Schulpflichtige an.

Weiterhin zeigte Lucha klare Kante beim Thema Artikel 13: „Der Grundsatz des Respekts der Urheberschaft ist extrem wichtig, gleichzeitig wollen wir natürlich die künstlerische Freiheit nicht beschränken. Im Zweifel würde ich mich aber dafür entscheiden, die Konzerne in ihrer Freiheit zu beschneiden und dem Urheberrecht Rechnung zu tragen.“. Auch spreche er sich für eine CO2-Steuer in Deutschland aus, denn sobald die Konzerne merkten, dass Kosten auf die zukämen, würden sie ihre Anstrengungen zur Modernisierung erhöhen.

Die eindeutigste Antwort erhielten die Jugendlichen auf ihre Frage, wieso beispielsweise die Gemeinschaftsschule Bergatreute ihr Schulessen immer noch aus Düsseldorf geliefert bekäme und ob man der Umwelt zuliebe nicht etwas dagegen tun könne. „Da müssen sich die Eltern, Schüler und Lehrer der Schule zusammentun und sagen, dass sie das nicht wollen. Aber ich werde mich auch persönlich mit der Gemeinde Bergatreute in Verbindung setzen und sagen, dass es da eine andere Lösung braucht.“ versprach Lucha und erhielt viel Applaus für diese Zusage.

Als Bilanz aus dieser erfolgreichen Jugendkonferenz lässt sich sicherlich ziehen, dass die junge Generation des Landkreises vieles hinterfragt und klare Vorstellungen von einer nachhaltigeren und gerechteren Gesellschaft hat. Eine weitere Möglichkeit, an diesen Vorstellungen konkret zu arbeiten, bietet nun der Landesjugendring: Interessierte Jugendliche können vom 26. bis zum 27. am Jugendlandtag in Stuttgart teilnehmen, mit Abgeordneten diskutieren und andere engagierte Jugendliche kennenlernen. Nähere Infos gibt es unter https://wasunsbewegt-bw.de

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