• Qualifizierung

    Qualifizierung "Kinder- und Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten"

    Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen der Kinder-, Jugend- und Jugendsozialarbeit, die sich speziell für die Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen fortbilden wollen oder die als Trainer*innen ihr Wissen in diesem Bereich weitergeben möchten. Weiterlesen
  • Wir suchen eine/n Bundesfreiwillige/n!

    Wir suchen eine/n Bundesfreiwillige/n!

    Viele Jugendliche wollen nach der Schule erst einmal einen Freiwilligendienst machen. Du auch? In dem Jahr als Bundesfreiwilliger beim Kreisjugendring in Ravensburg kannst du praktische Erfahrungen und Kenntnisse in der landkreisweiten Jugendarbeit erhalten und bekommst erste Einblicke in die Berufswelt. Weiterlesen
  • Demokratie leben!

    Demokratie leben!

    Ab sofort können neue Projektanträge gestellt werden für Veranstaltungen zur Förderung des Demokratie- und Toleranzverständnisses im Landkreis Ravensburg. Auch im Jugendfonds stehen Mittel für Gruppen und Initiativen zur Verfügung. Weiterlesen
  • Aufbaumodul - Jugendleitercard

    Aufbaumodul - Jugendleitercard

    Wer das Basismodul zur Juleica gemacht hat, kann sich ab sofort zum Jugendleiter-Aufbaumodul anmelden. Der Aufbaukurs findet wieder in Zusammenarbeit mit dem KJR Biberach vom 18. bis 20. Okt. 19 als Kompaktwochenende mit 20 UE in der Jugendherberge in Biberach statt. Weiterlesen
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Kinderhearing Baienfurt - ein voller Erfolg

Am 14.02.2019 fand in der Gemeindehalle in Baienfurt das erste Kinderhearing statt. Ganz unter dem Motto "was gibt´s Was braucht´s" nahmen 55 Kinder aus den 4. Klassen der Achtalschule teil. Eingeladen wurden auch Kinder der 4. Klassen aus anderen Schulen, welche in Baienfurt wohnhaft sind. In Kooperation mit dem Kreisjugendring, Frau Nandi und der Kinder- und Jugendbeauftragten, Frau Krebs wurde das Kinderbeteiligungsprojekt vorbereitet, durchgeführt und präsentiert. zum einen wurde über einen Förderantrag "Vielfalt in Partizipation" das Kinderhearing finanziert und zum anderen trug die Gemeinde selbst zur Finanzierung bei.

Los ging es nach der Begrüßung mit einem Warm-up, dass Vier Ecken Spiel. Die Kinder sollten sich zum Beispiel nach dem Wohnort sortieren, sich an einem Seil zuordnen ob ihnen der Begriff Kinderbeteiligung was sagt oder nicht. Im Anschluss gab es von Herrn Netti einen spielerischen Input zum Thema Kinderrechte.

Danach ging es an die Stationen. Die Kinder durften anhand einer Stempelkarte vier Stationen in Kleingruppen durchlaufen. Die erste Station war die Dorfkarte von Baienfurt, ganz unter dem Motto "Gemeindedetektive unterwegs" sollte die Kinder ihre Lieblingsorte, Ort an denen sie sich nicht so gerne aufhalten und Orte wo dringen etwas repariert werden sollte mit Smileys und Pins markieren. Hier konnte man genau sehen mit was für offenen Augen die kinder durch Baienfurt gehen. Bei der zweiten Station dem Kinderrechte Sofa, durften die Kinder ein Kurzinterview zu den Kinderrechten geben und es wurde heftig diskutiert. Bei Station drei war Wissen gefragt wer kennt sich aus in Baienfurt und wer kann wirklich alle Fragen zu seiner Gemeinde beantworten. In einer letzten Station durften die Kinder kreativ sein und sich Fragen überlegen, die sie päter ihrem Bürgermeister Herr Binder stellen durften. Die Malaktion war dafür gedacht, dass die Kinder ihre Wünschen und ihre Sorgen auf Papier bringen durften.Hier entstanden ein paar richtig tolle Kunstwerke! Diese Kunstwerke sind im Foyer der Achtalschule in Baienfurt zu sehen.

zum Schluss der Veranstaltung kam Herr Bürgermeister Binder dazu und durfte sich erst einmal den Autogrammwünschen der Kinder widmen. Danach meisterte er die Interviewfragen der Kinder brillant. Fragen wie " Haben sie Kinder, wie alt sind sie, wer ist ihr Vorbild, was fanden sie besser Kind sein oder Erwachsener sein?" brachten den Bürgermeister zum schmunzeln. Aber auch "politischen" Fragestellungen wie "warum leuchten die Straßenlaternen nicht mehr so hell, wie sieht der geplante Kreisverkehr an der Grundschule aus,..." wich er nicht aus, sondern beantwortete diese ausführlich und nachvollziehbar für die Kinder.

Frau Nandi vom Kreisjugendring gab zum Ende des Vormittags für die SchülerInnen einen Ausblick, wie es nun mit den Ergebnissen und nach dem Kinderhearing weiter geht. Denn erst jetzt geht es mit der Arbeit los. Hier betonte sie vor allem, das die Kinder im Mittelpunkt stehen und somit auch bei der Umsetzung von einzelnen Projekten, die die Kinder selbst genannt haben mithelfen und mitwirken sollen und wollen. Denn dies war an diesem Vormittag zu spüren, die Kinder in Baienfurt wollen selbst mitanpacken. Außerdem werden die Ergebnisse im Mai dem Gemeinderat präsentiert.

Insgesamt war das Kinderhearing eine sehr gelungene Veranstaltung, die verdeutlicht wie wichtig es ist auch Kinder in der kommune zu Wort kommen zu lassen bzw. was Kinder auch schon in ihrem "zarten Alter" für realistische Vorstellung von ihrer Gemeinde haben.

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