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Der Sinti Power Club e.V. veranstaltet am 1.2.2019 um 17.30 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Berufliche Teilhabe von Sinti in Baden Württemberg“ im Hotel Waldhorn in Ravensburg.

Deutsche Sinti sind eine anerkannte Minderheit und leben seit mehreren Jahrhunderten in diesem Land. Ihre Geschichte ist von Verfolgung und Berufsverboten gezeichnet. Auch in der heutigen Zeit ist das Bild von einem mancherorts immer noch als „Zigeuner“ Bezeichneten von Unkenntnis und Stereotypen fremd geprägt. Das von Klischees überzogene Image der Sinti reduziert diese, sie werden oft als Menschen zweiter Klasse behandelt. Drei Generationen nach dem an Sinti und Roma begangenen Völkermord der Nationalsozialisten ist der dadurch entstandene Kulturbruch noch nicht überwunden. Im Bildungssystem und beim Berufseinstieg selbst sehen sich Sinti und Roma weiterhin institutionellem und gesellschaftlichem Antiziganismus ausgesetzt, sobald sie mit ihrer Herkunft als solche an die Öffentlichkeit treten.

Die ersten Diskriminierungserfahrungen machen Sinti zunächst in der Schule: Die Mehrheit weiß wenig bis nichts über ihre Mitbürger/-innen und den NS-Völkermord an Sinti und Roma. Unterrichtsmaterialien und Medien enthaltenen weiterhin Klischees. Schulkinder und Jugendliche machen heutzutage die selben Diskriminierungserfahrungen wie ihre Mütter und Väter. Jugendliche und Erwachsene sehen sich oftmals gezwungen bei der Berufsbewerbung ihre Herkunft zu verheimlichen. Es gibt Sinti mit Akademikerlaufbahn und Führungskräfte in wichtigen Positionen, die in der Regel jedoch ihre Herkunft verheimlichen, aus Angst vor den möglichen beruflichen und gesellschaftlichen Nachteilen. Wie kann der Bildungszugang und ein erfolgreicher Berufseinstieg für Sinti und Roma verbessert werden? Wie ihre gleichberechtigte Teilhabe im Bildungssystem und Berufsleben erreicht und ein diskriminierungsfreier Raum in Institutionen und am Arbeitsplatz geschaffen werden? Welche Grundsätze sind bei Empowerment und Inklusion der Minderheit wichtig? Darüber diskutieren:

-Minister Manne Lucha (Minister für Soziales und Integration, Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Ravensburg)

-Ilona Lagrene (Bürgerrechtlerin, ehemals Vorsitzende des Landesverbandes deutscher Sinti und Roma BW)

-Andreas Hettinger (Rektor der Gemeinschaftsschule Kuppelnau)

-Renate Melis (Sinteza, Rechtsanwaltsfachangestellte und Wirtschaftskorrespondentin)

-Prof. Dr.  André Lohse (Autor von "Antiziganismus und Gesellschaft. Soziale Arbeit mit Roma und Sinti aus kritisch-theoretischer Perspektive")  

Moderation: Dotschy Reinhardt

pdf>>>Flyer

 

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